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INDUSTRIETECHNIK

10.-12. Februar, Neue Messe Stuttgart

Halle 4, Stand 4C64

L o g i M AT 2 0 1 5

0800 20 77 000

www.

rajapack.de

Der Verpackungsspez i a l i st

M

it der Ergonomie

steigt die Produkti-

vität eines Arbeits-

umfeldes, wenn man

alle Arbeitsschritte einfach

an die körperlichen Voraus-

setzungen der Mitarbeiter an-

passen kann. Auf der LogiMAT

2015 zeigt item, wie Sie durch

abgestimmte Übergänge für

Transportbehälter sowohl die

Arbeitsplätze als auch die In-

tralogistik optimieren.

Bereits 1857 erkannte Wojciech

Jastrz

ę

bowski, dass menschliche

Arbeit einer Gesetzmäßigkeit un-

terliegt, die beispielsweise durch

die Funktionsweise von Gelenken

und die Länge von Armen und

Beinen bestimmt wird. Ihre wis-

senschaftliche Erforschung nann-

te er „Ergonomie“.

Ergonomie leistet einen wich-

tigen Beitrag, zur Verbesserung

der Wertschöpfung in der Produk-

tion. Denn manuelle Fertigung

ist wesentlich effizienter, wenn

die Mitarbeiter vor überflüssigen

und belastenden Bewegungen

geschützt werden. Dies erhöht

Konzentration und Motivation

und senkt außerdem den Kran-

kenstand.

Auf der LogiMAT 2015 zeigt

item, wie dieses Konzept mit-

tels moderner Komponenten

mit Leben erfüllt werden kann.

Das vielfach prämierte item Ar-

beitsplatzsystem ist die Basis

für ergonomische und zugleich

wertschöpfende Produktion. Es

ermöglicht innovative Arbeits-

platzlösungen für die manuelle

Fertigung, die besonders effizi-

ent an neue Anforderungen an-

gepasst werden können. Dank

serienmäßiger Höhenverstellung

lassen sich item Arbeitstische

seit jeher problemlos auf die

Körpergröße der Mitarbeiter an-

passen. Schnelle Rekonfiguration

verlängert die Nutzungsdauer und

sorgt dafür, dass sich die Produk-

tionsmittel an den körperlichen

Voraussetzungen der Mitarbeiter

orientieren.

Das item Arbeitsplatzsystem

berücksichtigt Ergonomie in allen

Bereichen. Es wurde deshalb als

erstes und einziges Komplett-

system mit dem AGR-Gütesiegel

der Aktion Gesunder Rücken e.V.

(www.agr-ev.de

) zertifiziert.

Neue Komponenten sorgen

für barrierefreie Übergänge zwi-

schen Intralogistik und Arbeits-

plätzen. Reibungslose Nach-

füllvorgänge sind die Basis für

eine effiziente Produktion ohne

Wartezeiten und ohne überflüs-

sige Belastung; sei es beim He-

ben von Sichtlagerkisten oder

beim Entnehmen von Kleinteilen.

So entsteht Ergologistik – die

perfekte Synthese aus Ergonomie

und Intralogistik. Hier steht der

Mensch im Mittelpunkt.

Ergologistik:

Transport und Verarbeitung

gemeinsam betrachten

Auf der LogiMAT zeigt item in

Halle 3 auf Stand 3C71, wie die

neuen Bereitstellungs- und Be-

stückungslösungen den Aufbau

durchgängiger Anwendungen er-

leichtern. Ergologistik betrachtet

den gesamten Produktionspro-

zess. Zum Warentransport dienen

individuell konfigurierbare Wa-

gen, die Transportbehälter und

Sichtlagerkisten im Euroformat

sicher halten. Durch die flachen

Kanten der neuen Bereitstel-

lungsprofile benötigen die Mitar-

beiter wenig Kraft zum Anheben

und Überführen der Kisten. Für

festgelegte Transportwege gibt

es neue Rollenbahnen, die durch

breite Laufrollen für Kisten mit

unebenem Boden optimiert sind.

Minimale Spalten bei Übergängen

sorgen bei der neuen Rollenbahn-

aufnahme 6 Al (U und I) aus Alu-

minium für einen sicheren Lauf,

weil sich Kisten nicht verhaken

können, wenn sie beispielsweise

von einer Gefällstrecke in die fla-

che Lagerzone einer verketteten

Arbeitsstation rollen.

Optimierte Übergänge

für geringe Belastungen

Passende Übergänge erleichtern

die Weiterleitung der KLTs von den

Transportwagen an die Arbeits-

stationen, so dass die Mitarbeiter

beim Bestücken nicht unnötig be-

lastet werden. Die neuen, großen

item Tabletts 8 W sind deshalb auf

der Zuführungsseite auf Wunsch

flach. Die Tabletts dienen als ge-

neigte Lagerfläche in der vollen

Breite einer Arbeitsstation, auf

der Behälter automatisch geord-

net nachrutschen. Mehrere Ebenen

mit Sichtlagerkisten etc. können

am Aufsatz eines 1,80 Meter brei-

ten Tisches platziert werden. Sie

eignen sich so perfekt für die ge-

staffelte Lagerung von Nachschub.

Ergonomische Entnahme

fördert die Produktivität

Auf der Entnahmeseite können

je nach Produktion Vereinzelungs-

lösungen montiert werden. Das

erleichtert das Arbeiten mit Sicht-

lagerkisten und KLTs, denn so ist

es leichter, einzelne Muttern, Un-

terlegscheiben etc. zu greifen als

Kleinteile aus einer vollen Kiste zu

entnehmen. Der schnelle und er-

gonomische Zugriff auf Kleinteile

erhöht die Produktivität an Mon-

tagearbeitsplätzen und schützt die

Mitarbeiter vor Zwangshaltungen

und überflüssigen Bewegungen.

Besonders leicht ist die Befes-

tigung der item Greifschalen 8.

Sie werden einfach direkt vor der

Sichtlagerkiste eingehängt. Ganz

nach Bedarf kann man die Scha-

le mit Kleinteilen dann jederzeit

problemlos wieder abnehmen und

auf der Arbeitsfläche platzieren.

Das durchgängige Greifzungenpro-

fil 8 ist auf Wunsch auf der ganzen

Länge eines Tabletts verfügbar.

Es unterstützt das Vereinzeln von

Schrauben und anderen Kleintei-

len in variabel einstellbaren Be-

reichen.

Einfache Anpassung

der Betriebsmittel

Mit dem Profilrohrsystem D30

bietet item einen Systembaukas-

ten für die Lean Production. Er

unterstützt die kontinuierliche

Verbesserung der Prozesse, indem

Mitarbeiter vor Ort neue Betriebs-

mittel ohne großen Aufwand selbst

bauen können. Weil sich neue Ide-

en sofort umsetzen lassen, erhöhen

sich Produktivität und Motivation.

Denn die Mitarbeiter wissen oft am

besten, welche Probleme existieren

und wie man sie behebt.

Dank des Baukastensystems

können beispielsweise Transport-

wagen problemlos für neue Pro-

dukte optimiert werden. Ändern

sich Produkt- oder Verpackungs-

größen, lassen sich alle Betriebs-

mittel rasch anpassen.

Durch Gleitlager unterstützt das

Profilrohrsystem D30 jetzt auch

Low Cost Automation. Per Dreh-

und Schwenkbewegungen werden

dabei Be- und Entladevorgänge

automatisch ausgeführt. Das auch

als Karakuri bezeichnete Verfahren

entlastet die Mitarbeiter und er-

fordert keine komplizierte Technik.

Alles wird mit dem Lean Produc-

tion Systembaukasten vor Ort ge-

baut. Gleitlager benötigen wenig

Bauraum und lassen sich sogar in

bestehende Gestelle integrieren.

Damit steht eine durchgängige

Lösung für ein optimales C-Teile-

Handling in der manuellen Produk-

tion zur Verfügung. Ergologistik

unterstützt den kompletten Pro-

zess: vom Lager bis zur Entnahme

einer einzelnen Schraube am Ar-

beitstisch. Das ist nicht nur effi-

zient, sondern auch gesundheits-

schonend für die Mitarbeiter.

item Industrietechnik, Halle 3, Stand 3C71

Der Mensch imMittelpunkt der Logistik