ANUGA 2015:
Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages
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ANUGA 2015:
Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages
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22.07.2015

Konsumenten lieben Vielfalt im Brotkorb und bei Heißgetränken

anuga bread Der Brotkorb ist ebenso international wie die Vielfalt bei Heißgetränken. Dies zeigt auch die kommende Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages. Die Fachmesse vereint auf einer Fläche von 20.500 m² über 400 Anbieter aus den Sortimenten Brot, Backwaren, Brotaufstrich und Heißgetränke. Unternehmen wie Darboven, Ditsch, Dilmah, Gimoka, Gujarat, Instanta, Lambertz, Langnese, Lavazza, Harry Brot, Kronenbrot, Kuchenmeister, Namyang, Mestemacher, Mokate, Sri Lanka Tea Board, Super Group, Tea Board of India, Vandemortele, Witor´s, Wolf Butterback und viele andere stehen für die große Bandbreite des Angebots. Einkäufer aus Handel und Foodservice finden hier zahlreiche Ideen für ihr Business. Zur Anuga vom 10. bis 14. Oktober 2015 in Köln werden insgesamt rd. 6.800 Anbieter aus etwa 100 Ländern erwartet.

Französische Backspezialitäten wie Croissants oder italienische Ciabatta-Brote gehören mittlerweile genauso auf den Frühstückstisch wie Brötchen, die in Deutschland auch vielfach Semmel oder Schrippen genannt werden. Noch ist für viele deutsche Konsumenten der nächste Bäcker nur ein paar Schritte entfernt. Vor allem in Großstädten und Ballungsgebieten haben Verbraucher häufig eine oder sogar mehrere Bäckereien fußläufig zur Auswahl. Auch in Frankreich, Österreich oder der Schweiz bietet sich ein ähnliches Bild. Dass diese Vielfalt zukünftig abnehmen wird, haben bereits zahlreiche Studien aus den vergangenen Jahren prognostiziert. Auf Deutschland bezogen bedeutet dies, dass selbst in optimistischen Szenarien die Anzahl der handwerklich betriebenen Bäckereien bald auf etwa 12.000 schrumpfen wird.

Davon profitiert allerdings der Lebensmitteleinzelhandel, der sein Angebot an Brot und Backwaren stark ausbaut. Durch die Einführung der Backstationen und Backautomaten oder selbst betriebene Bäckereien in den Vorkassenzonen hat der Handel Marktanteile hinzugewinnen können. Vor allem die Discounter reagierten hier schnell auf die veränderte Situation.

Vom Brot- und Backwarentrend im Supermarkt profitieren auch Großbäckereien wie Harry-Brot. Das Unternehmen gilt als Nummer eins auf dem deutschen Backwarenmarkt. Kernabsatzgebiet der Schenefelder Großbäckerei ist Norddeutschland. In den vergangenen fünf Jahren hat Harry-Brot seinen Umsatz um 40 Prozent gesteigert. Auch weiterhin plant das Unternehmen mit steigenden Erlösen.

Harry-Brot produziert an neun Standorten in Nord- und Nordostdeutschland sowie in Westdeutschland und beschäftigt insgesamt etwa 4.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat 45 Vertriebsstellen und beliefert mehr als 9.300 Geschäfte, 6.600 davon mit Prebake-Sortiment. In mehr als 4.000 Lebensmittelmärkten sind die Schenefelder mit Marktbäckereien vertreten.

Durch diese Entwicklung wird vielleicht im Jahr 2020 das Bäckerhandwerk nur noch rund die Hälfte des Gesamtmarktes auf sich vereinen. Doch will beispielsweise das Zuliefererunternehmen Wolf Butterback diesen Trend stoppen. Mit einem erstklassigen Nischen-Konzept bietet das Tochterunternehmen der Oetker-Gruppe Handwerksbäckereien in ganz Europa tiefgekühlte Premium-Backwaren an. Derzeit verlassen die beiden Werke am Standort Fürth 250 Mio. Teiglinge pro Jahr. Der offiziell nicht genannte Umsatz stammt zu einem Viertel aus dem Export. Tendenz steigend.

Dem Gesamtmarkt scheint die neue Vielfalt gut zu tun: Laut einer Prognose des Instituts für Handelsforschung in Köln wird das Marktvolumen für Brot- und Backwaren in Deutschland bis 2020 auf 19,7 Mrd. Euro steigen.

Backstationen - insbesondere die der Discounter - werden auch weiterhin den Strukturwandel der Branche prägen. Die Sortimentsausweitung der Automaten auf Feinbackwaren dürfte dem Wachstum ab 2016 weitere Impulse geben.

Ganz anders sieht es hingegen bei Saisonartikeln aus. Die Aachener Lambertz-Gruppe macht nach eigenen Angaben knapp die Hälfte ihres Umsatzes mit Saisonprodukten wie Lebkuchen und Printen. In einem stagnierenden Markt für Gebäck hat das Unternehmen seinen Jahresumsatz aber dank eines guten Lebkuchen-Absatzes zuletzt um vier Prozent auf 585 Mio. Euro gesteigert. Für das laufende Geschäft hofft das Aachener Unternehmen in einem stagnierenden Markt immerhin auf ein kleines Plus.

Bei den Ganzjahresgebäcken visiert Lambertz junge Verbraucher mit neuen Angeboten wie Motivdosen, Marshmallows und innovativem Gebäckdesign an. "Wir versuchen neuen Entwicklungen und Trends zu folgen", sagt Alleininhaber Hermann Bühlbecker. Entwicklungspotenzial beim Ausbau von Produkten sieht er beim Hersteller von Dresdner Stollen, Dr. Quendt. Die Lambertz-Gruppe war im Juni 2014 in das Unternehmen eingestiegen. Mit rund 22 Prozent vom Umsatz ist das Auslandsgeschäft des Gebäckherstellers aber vergleichsweise klein. Der Grund dafür ist das spezielle Saison-Sortiment des Unternehmens mit zahlreichen teils regionalen Spezialitäten. Bedeutendster Markt außerhalb Europas ist Nordamerika. In den USA wächst Lambertz vor allem mit großen Kunden wie Walmart und der Aldi Nord-Tochter Trader Joe's. Die Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages, auf der Lambertz seit vielen Jahren präsent ist, bietet eine wichtige Plattform für neue Auslandskontakte.

Einmalige Geschäftschancen ergeben sich auf der Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages aus den Synergien der unterschiedlichen Geschäftsbereiche Brot und Backwaren, sowie Tee, Kaffee und Kakao. Bei den Heißgetränken und im oft wechselhaften Außer-Haus-Markt entwickelt sich der Trend wieder hin zum traditionellen Kaffee. Mit besonderen Bohnen und variantenreichen Röstungen steigt die Angebotsvielfalt für den Konsumenten.

So wendet sich beispielsweise die italienische Traditionsrösterei Caffé New York mit einer erstaunlichen Vielfalt von Mischungen aus Java, Cuba, Brasilien, Costa Rica, Äthiopien, Kolumbien, Kamerun, Indien, Guatemala oder Nicaragua an Gastronomie und Handel. Aber auch Branchengrößen wie Lavazza oder der niederländische Kaffee- und Vending-Automatenspezialist Koffie + nutzen das internationale Parkett, das die Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages, in diesem Jahr wieder bietet.

Tee in all seinen Variationen - von den klassischen schwarzen und grünen Sortierungen bis zu Früchte-, Kräuter- und aromatisierten Tees - ist ebenfalls auf der Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages ein wichtiges Thema. Während Länder wie Deutschland oder die Niederlande eher zu den Kaffeetrinkernationen zählen, ist in Asien und Südostasien Tee das bevorzugte Getränk genauso wie in zahlreichen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens sowie Afrikas. In Europa sind vor allem die Iren für ihre Teeliebe bekannt. Der weltweite Teemarkt wird auf rd. 90 Milliarden Dollar geschätzt. Tee ist das meist konsumierte Getränk der Welt nach Wasser. China und Indien führen die Liste der größten Produzentenländer an, gefolgt von Kenia, Sri Lanka und der Türkei.

Quelle: anuga.de

 
 
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