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CONTROL / MOULDING EXPO 2015: Breites Spektrum der Zusammenarbeit

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07.10.2014

Der Blick der Partner geht über die Premiere der neuen Stuttgarter Fachmesse für Werkzeug-, Modell- und Formenbau hinaus

control /moulding expo 2015 Was Produktivität, Qualität und Komplexität angeht, so sind die deutschen Werkzeug-, Modell- und Formenbauer international Spitze. Und das will die Branche im Frühjahr 2015 in einer ganz neuen Leistungsschau unter Beweis stellen – mit der Moulding Expo in Stuttgart vom 5. bis 8. Mai 2015. Die Premiere für eine Plattform, auf der sich die relevanten Industrie-Unternehmen der Branche künftig alle zwei Jahre der internationalen Kundschaft präsentieren wollen.

Das Besondere der Moulding Expo ist die Geschlossenheit des Branchen-Auftritts. Die wichtigsten Verbände haben sich für die Messe zusammengetan und sprechen im Sinne ihrer Mitglieder mit einer Stimme. Dazu gehören der Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF), der Bundesverband Modell- und Formenbau (MF), der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW).

„Das ist ein klares Signal, dass alle maßgeblichen Branchenverbände die Moulding Expo und damit ihren Produktionsstandort Deutschland stärken wollen“, sagt Markus Heseding, Geschäftsführer des Fachverbands Präzisionswerkzeuge im VDMA. VDWF-Präsident Professor Thomas Seul ergänzt: „Der deutsche Werkzeug- und Formenbau ist eine international anerkannte Marke. In Stuttgart können wir beweisen, warum dies auch in Zukunft so sein wird.“

Für Dr. Wilfried Schäfer, den Geschäftsführer des VDW, stellt die Moulding Expo mit ihrer Kernzielgruppe Werkzeug-, Modell- und Formenbau sowie der zugehörigen Produktionstechnik eine interessante Perspektive im Stuttgarter Messeprogramm dar. „Der Werkzeug- und Formenbau stellt hohe Anforderungen an die Produktion. Neben klassischen Verfahren spielen zunehmend generative Verfahren eine wichtige Rolle. Für all dies ist die Moulding Expo künftig eine Plattform, speziell für den süddeutschen Markt.“

„Modell- und Formenbauer sind von Natur aus innovativ und allem Neuen positiv zugewandt“, erklärt MF-Präsident Ulrich Hermann. „So haben wir im Verbandsvorstand sehr schnell die Möglichkeit erkannt, über einen Gemeinschaftsstand auf der Moulding Expo unseren Mitgliedsbetrieben in Stuttgart Gelegenheit zur Präsentation zu geben. Wir sehen die Moulding Expo als belebendes Element eines extrem dynamischen Marktes.“


Eine Messe von der Branche für die Branche
Kernidee der gemeinsamen Messe ist die Präsentation der Unternehmen nach deren Wünschen und Bedürfnissen – eine Messe von der Branche für die Branche. „Für den deutschen Werkzeug- und Formenbau ist die Moulding Expo die Chance, eine auf die eigenen Anforderungen zugeschnittene und passende Messe zu initiieren. Das Phantastische dabei ist, dass wir nicht ausgetretenen Pfaden folgen müssen, sondern tatsächlich die Ausrichtung der Veranstaltung konzipieren“, sagt Professor Thomas Seul, Präsident des VDWF.

Die Werkzeug- und Formenbauer hätten es selbst in der Hand, ob sich das neue Konzept in Stuttgart etablieren wird. Seul: „Damit die Moulding Expo als Branchenmesse ihrem Namen gerecht wird, müssen sich die Werkzeug- und Formenbauer aktiv am Messegeschehen beteiligen. Ansonsten wird es nur eine weitere Beschaffungsmesse für unsere Branche. Das soll und darf nicht sein.“

Die Verbände wollen gemeinsam mit den ausstellenden Unternehmen die neue Fachmesse aufbauen und weiterentwickeln. Mit der Landesmesse Stuttgart GmbH habe man den professionellen Partner für das Vorhaben gefunden, sagt Markus Heseding: „In Stuttgart hört man auf die Branche, die sich präsentieren will. Die Vorstellungen der Industrie werden berücksichtigt und zu einem schlüssigen Gesamtkonzept zusammengefügt. Und das kommt bei den Ausstellern gut an.“

Ob das Angebot der Moulding Expo vollständig sein wird, können wir nach der Premiere beurteilen, wenn wir die Ausstellerresonanz sehen, erklärt VDW-Geschäftsführer Schäfer. „Vom Erfolg bin ich allerdings wegen der vielen bereits vorliegenden Anmeldungen schon jetzt überzeugt.“ Aktuell haben sowohl der VDWF als auch der MF jeweils Gemeinschaftsstände für ihre Verbandsmitglieder angemeldet. Ende September waren damit die ersten anderthalb Messehallen mit mehr als 190 Ausstellern auf über 7500 Quadratmetern gebuchter Standfläche schon belegt.

Daher legt Schäfer bereits den Fokus auf die Folgeveranstaltungen. Wesentlich erscheint ihm, dass die beteiligten Verbände, deren Mitglieder in der Wertschöpfungskette die Prozessseite abbilden, also VDW und VDMA, sowie VDWF und MF auf der Produktionsseite, das relevante Themenspektrum rund um den Werkzeug-, Modell- und Formenbau mit ihren Mitgliedsunternehmen ideal darstellen werden.

„Unsere Modell- und Formenbau-Unternehmen unterliegen einem hohen Investitionstempo“, erläutert auch MF-Verbandspräsident Ulrich Hermann die Situation. „Und die Übergänge zwischen dem Werkzeug- und Formenbau und dem Modell- und Formenbau sind in der Tat fließend geworden. Beide Bereiche stellen jedoch unverzichtbare Bestandteile der Prozesskette vom Design über den Prototypenbau bis zur Serie dar. Während der Modellbau mit seinen wesentlichen Kernkompetenzen in Entwicklung und Konstruktion bei der Prozesskette weit vorn liegt, schafft der Werkzeugbau die notwendigen Voraussetzungen für die Serienfertigung. Diese Vielfalt und die Hightech-Kompetenzen unserer Mitglieder wollen wir auch an unserem Gemeinschaftsstand auf der Moulding Expo darstellen und so dazu beitragen, dass viele relevante Kunden der Werkzeug-, Modell- und Formenbau-Unternehmen die neue Messe besuchen“, sagt Hermann. Dann sei der Erfolg der Veranstaltung – auch in den Folgejahren – gewährleistet.


Die Technik und die Marktsituation im Fokus
Die Moulding Expo habe das Potential, sich zukunftsträchtig im Markt zu etablieren. „Der deutsche Werkzeug- und Formenbau hat international einen Spitzenplatz, doch der Wettbewerb ist hart. Die Herausforderung für die Unternehmen ist, in einem zunehmend komplexen Marktumfeld dem Kunden die eigene Lösungskompetenz aufzuzeigen. Die neue Messe ist hier die ideale Plattform“, so Markus Heseding.

Werkzeug-, Modell- und Formenbauer seien mehr denn je gefordert, Wettbewerbsvorteile und Rationalisierungspotentiale zu erschließen, ergänzt VDWF-Geschäftsführer Heiko Semrau: „Neue Technologien und leistungsfähige Werkstoffe spielen dabei eine ebenso entscheidende Rolle wie die richtige strategische Ausrichtung des eigenen Betriebs. Die Moulding Expo wird in Stuttgart Antworten auf die zentralen Fragen geben und ist gleichzeitig eine ideale Plattform für Werkzeug-, Modell- und Formenbauer, um von potentiellen Kunden gesehen zu werden.“

Gliedern wird sich die Messe dabei in zwei Ausstellungsbereiche. Zum einen werden der klassische Werkzeug- und Formenbau sowie der Modell- und Formenbau zu sehen sein – die sich mit ihren Um- und Urformwerkzeugen sowie dem Lehren- und Vorrichtungsbau als sehr anwenderorientiert auszeichnen. Zum anderen erwarten den Fachbesucher in Stuttgart auch Systeme und Dienstleister rund um die Kunststofftechnik und Metallbearbeitung: vom Werkzeugmaschinen-Hersteller über den Heißkanal-Lieferanten bis zum Software-Haus.

VDWF-Präsident Thomas Seul: „Ein weiterer Baustein der Messe wird die Aus- und Weiterbildung sein. Wir wollen damit ganz konkret unseren Nachwuchs fördern. Aber auch die Werkzeugmacher, die bereits in ihren Jobs stecken, wollen wir weiterbilden.“ Die Messe soll nicht nur den aktuellen Forschungsstand der Technik vermitteln, sondern auch die Unternehmensvertreter für die sich stetig verändernde Marktsituation sensibilisieren. Bildungsanbieter, die helfen können, die Branche fit zu halten, sollen sich mit ihren Angeboten auf der Moulding Expo präsentieren. Seul: „Auch der VDWF wird auf dem Gemeinschaftsstand umfassend über seine Aus- und Weiterbildungsprogramme informieren.“


Partnerschaft mit Verlagen und anderen Messen
Wichtigster Partner der Messe Stuttgart sei unter den Medienhäusern zur Zeit der Verlag moderne industrie, sagt Messe-Chef Ulrich Kromer von Baerle. Der Verlag wird sich umfassend für die Fachforen der Werkzeug- und Formenbau-Themen verantwortlich zeigen. Richard Pergler, Chefredakteur des Magazins „werkzeug&formenbau“, sieht in der Moulding Expo die einmalige Chance, einen echten Brachentreff zu initiieren: „Von der neuen Messe erhoffe ich mir, dass sie der Branche eine Heimat bietet, ein ‚Wohnzimmer’ quasi, in dem Werkzeugbauer auf neue Kunden treffen und in dem in angenehmer Atmosphäre Interessen zueinanderfinden. Sehr viele höchst unterschiedliche Protagonisten aus der Branche unterstützen die Messe nachhaltig, ziehen gemeinsam an einem Strang.“ Daher hofft Pergler, dass die Moulding Expo auch Ausgangspunkt für eine stärkere Vernetzung in der Branche selbst, für ein neues Branchenbewusstsein stehen wird, das dem Werkzeug- und Formenbau endlich auch in der Öffentlichkeit den Stellenwert verschafft, den diese Schlüsselindustrie verdient. „Deshalb werden wir als Branchenmagazin ‚werkzeug&formenbau’, aber auch als Verlag moderne industrie unseren Teil dazu beitragen, dass die Messe ein Erfolg wird“.

Ein weiterer wichtiger Partner im Programm ist die Konradin Mediengruppe, die ein komplettes Programm mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen zur Moulding Expo stemmt. „Geplant sind gut 20 Veranstaltungen an den Messetagen zu aktuellen Herausforderungen und Chancen im Werkzeug-, Modell- und Formenbau“, skizziert Peter Hamberger von Konradin das Vorhaben. Konkret sind dies Themen von Managementwissen und Industrie 4.0 bis zu Material-Neuentwicklungen, Rapid Prototyping oder bedarfsgerechten Automatisierungslösungen für den Werkzeug- und Formenbau. Hamberger ist sicher: „Mit diesem Portfolio können wir der Moulding Expo wichtige Impulse verleihen.“ Die Kooperation sei jedoch keine Einbahnstraße, und auch bei Konradin freue man sich darauf, sich bei der Messepremiere im Mai 2015 präsentieren zu dürfen.

Neben der Rückverlagerung der [wfb] in den ursprünglichen Durchführungsplan – die [wfb] wird in ungeraden Jahren, in denen künftig auch die Moulding Expo stattfinden wird, in Siegen und in geraden Jahren in Augsburg veranstaltet werden – konnte die Landesmesse Stuttgart GmbH mit dem Carl Hanser Verlag darüber hinaus eine inhaltliche Zusammenarbeit vereinbaren. Der Verlag wird das Rahmenprogramm der Moulding Expo rund um die kunststoffverarbeitende Industrie inhaltlich unterstützen: Geplant sind Vorträge zu Themen aus den Bereichen Verfahrenstechnik beim Spritzgießen und Formenbau oder zu Aspekten des gewerblichen Rechtsschutzes. Außerdem wird Hanser die zweite Runde seiner KSS, der Fachmesse für die Kühl- und Schmierstoffbranche, von 2015 an im Zwei-Jahres-Rhythmus parallel zur Moulding Expo in Stuttgart ausrichten.

„Von der räumlichen Entzerrung der Veranstaltungsorte und der Abstimmung der Durchführungszyklen profitieren nun sowohl die vierte Ausgabe der [wfb] in Siegen als auch das Debüt der Moulding Expo in Stuttgart. Ziel beider Veranstaltungen ist es, die jeweilige Ausstellungsplattform optimal nutzbar zu machen und den Besuchern einen ergebnisreichen Messebesuch zu ermöglichen“, erklärt Wolfgang Beisler, Geschäftsführer des Carl Hanser Fachverlags.

Die Besucher zudem mit umfassendem Informations- und Lesematerial zu versorgen ist Hauptaufgabe von Vogel Business Media aus Würzburg. Mit der offiziellen Messezeitung „Moulding Expo Daily“ wird der Verlag „tagesaktuell Termine und Highlights rund um die neue Messe und deren Aussteller zur Verfügung stellen“, sagt Winfried Burkard. Der Verkaufsleiter des Vogel-Industriemagazins „MM MaschinenMarkt“ und des Fachmagazins „ETMM European Tool & Mouldmaking“ sieht dem Mitwirken an der neuen Moulding Expo erwartungsvoll entgegen: „Obwohl es eine Erstveranstaltung ist, sind wir vom Erfolg des Events überzeugt, schließlich sind namhafte Branchenplayer mit an Bord. Und auch wir wissen aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im Messezeitungsbereich, was die Besucher lesen wollen.“

Auch bezüglich der von der Messe Erfurt organisierten Rapid.Area hat die Messe Stuttgart für die Moulding Expo eine Kooperation vereinbart. Der Geschäftsführer der Erfurter Messe, Wieland Kniffka, freut sich auf die Zusammenarbeit bei dem Fachbereich zum Thema generative Fertigungsverfahren: „Wir als Messe können hier nicht nur unser Know-how aus 10 Jahren Rapid.Tech einbringen, sondern über unsere Datenbank auch aktiv die Besucherwerbung bei der Rapid-Zielgruppe vornehmen. Wir verstehen uns auch in Stuttgart als Bindeglied zwischen Industrie und Forschung.“

Für Kniffka ist der Erfolg der Moulding Expo garantiert, weil sie mit der zeitgleich stattfindenden Control eine hochinteressante Kombination eingeht. „Wir werden uns hier sehr wohl fühlen, weil man bei der Moulding Expo alles - das Davor und das Weiterführende - an einem Ort finden kann. Wenn man das Thema Generative Fertigung präsentieren will, darf man eben nicht nur die Maschinen hinstellen.“ Die Peripherie, das Pre- und Past-Processing, wird immer wichtiger. Kniffka: „Das merken wir auch an der Nomenklatur der Aussteller. Vom CAD über die Messtechnik bis zur Oberflächen-Nachbearbeitung wird der Betrachtungswinkel geöffnet.“ Er rechnet mit etwa 20 namhaften Ausstellern auf gut 700 Quadratmetern Fläche.

Eine weitere wichtige Kooperation ging die Messe Stuttgart jüngst mit der Landesagentur für Leichtbau Baden-Württemberg ein. „Leichtbau gehört zu den wichtigsten Innovationstreibern und ist damit eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft“, erklärt Dr. Wolfgang Seeliger, Geschäftsführer der Leichtbau BW GmbH. Gemeinsam wollen die Partner in den kommenden Wochen ein adäquates Programm rund um das Thema für die Moulding Expo erarbeiten. Geplant sind ein Anwenderforum und geführte Rundgänge. „Das Wissen, wie man kostengünstig hochkomplexe Werkzeuge entwickelt und produziert, stellt einen bedeutenden Beitrag zum Leichtbau dar“, sagt Dr. Wolfgang Seeliger. „Denn mit funktionalen Werkzeugen werden bestimmte Leichtbautechniken erst ermöglicht. Insofern ist die Moulding Expo eine hervorragende Gelegenheit für Anwender, mit ausgefeilten Leichtbau-Technologien in Berührung zu kommen.“

Auf der Moulding Expo wolle man zeigen, dass ein komplettes Umdenken in Bezug auf Methoden, Prozesse und Werkstoffe erforderlich ist. Auch die damit verbundenen notwendigen Standardisierungen und neuen Arbeitsabläufe sollen als Teil der „industriellen Leichtbau-Revolution“ im Anwenderforum der Stuttgarter Fachmesse im Mai gezeigt werden. „Im Zentrum steht dabei immer der Kundennutzen“, betont Dr. Wolfgang Seeliger, der seine Leichtbau-Vision mit der Trias Mehrwert, Prozess und Simulation auch auf die Messe Stuttgart tragen will. Unterstützung erhält er hier auch von MF-Präsident Ulrich Hermann, der mit dem Blick in die Zukunft gerichtet anmerkt, dass z.B. ein Agieren im Wachstumsmarkt Elektromobilität ohne Leichtbau-Know-how undenkbar sei.

"Mit der Moulding Expo“, sagt Ulrich Kromer von Baerle, „bauen wir in Stuttgart zusammen mit unseren Partnern in ungeraden Jahren die zentrale internationale Plattform für den Werkzeug-, Modell- und Formenbau auf.“ Die Moulding Expo sei eine sinnvolle Ergänzung zur AMB und runde das Portfolio der Messe Stuttgart ideal ab, erklärt Kromer von Baerle, der sich schon auf die Neuheiten freut, die es dann im Mai auf der Premierenveranstaltung zu entdecken gibt.

 

Quelle: messe-stuttgart.de

 
 
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