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electronica 2014: Die Zukunft des Autos

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11.08.2014

Connectivity, Lighting und autonomes Fahren

Die Mobilität der Zukunft wird in höchstem Maße von den Entwicklungen der Automobilelektronik geprägt. Zu den Schlagworten gehören dabei Energieeffizienz, Elektromobilität, Connected Car und autonomes Fahren. Diese und weitere Themen demonstrieren in diesem Jahr rund 1.500 Aussteller vom 11. bis 14. November auf der electronica 2014. Zudem diskutieren Experten auf dem automotive Forum und der electronica automotive conference über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen der Branche.

Die Automobilelektronik gehört zu den wichtigsten Segmenten im Markt für elektronische Bauelemente. Schon heute verfügen Autos über Bordcomputer, Infotainment-und Assistenzsysteme, deren Funktionen immer umfangreicher werden. Weiteres Potenzial für die Branche liegt in der Elektromobilität, der zunehmenden Vernetzung des Autos und der Entwicklung des autonomen Fahrens. So geht Germany Trade and Invest - Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing von einem globalen Marktvolumen der Automobilelektronik von 190 Milliarden US-Dollar für das vergangene Jahr aus. Bis zum Jahr 2025, so die Prognose des Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI), wird das Marktvolumen auf über 430 Milliarden Euro steigen.

Branchentreffpunkt electronica
„Die Zukunft des Autofahrens ist elektrifiziert, automatisiert und vernetzt“, sagt auch Klaus Meder, Vorsitzender des Geschäftsbereichs Automotive Electronics von Robert Bosch. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Elektronik. Der Wert von Hardware und Software im Auto wird deshalb in den kommenden Jahren weiter steigen. Erweiterte Euro-NCAP-Regelungen, anhand derer die Sicherheit von Fahrzeugen bewertet wird, treiben die Verbreitung von Assistenzsystemen wie der vorausschauenden Notbremsung voran. Kunden wie Hersteller setzen auf immer mehr vernetzte Funktionen im Auto. Aber auch Energieeffizienz ist ein wichtiges Thema: „Mit neuen Antriebslösungen werden wir den CO2-Ausstoß weiter reduzieren und damit die natürlichen Ressourcen schonen“, so Meder. Hier erfordert insbesondere die Elektromobilität neue Produkte, gerade bei Leistungsbauelementen. Um zu demonstrieren, wie weit die Entwicklung in diesen Bereichen bereits vorangeschritten ist, zeigt Robert Bosch auf der electronica die neuesten Lösungen aus den Bereichen Halbleiter, Sensorik und Leistungsmodule.

Auch Elektrobit Automotive setzt auf den Trend „Connected Everything“ und hat deshalb einen eigenen Unternehmensbereich „Connected Car“ aufgebaut. Auf der electronica zeigt das Unternehmen auf dem Autosar-Gemeinschaftsstand unter anderem das nach ISO 26262 zertifizierte Autosar-Betriebssystem EB tresos Safety OS, das für den Einsatz auf Steuergeräten des Automotive Safety Integrity Levels D (ASIL D) geeignet ist. „Die electronica ist ein großer Branchentreff der Elektronikindustrie und mit dem Bereich Automotive auch für uns sehr wichtig. Die Messe ist eine großartige Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und zu erfahren, welche Trends und Herausforderungen die Industrie beschäftigen“, sagt Florian Wandling, Head of Innovation Car Infrastructure im Automotive Business Segment bei Elektrobit Automotive.

Auf der Messe können Besucher aber nicht nur die neueste Technik sehen, sondern sich im Rahmen des automotive Forums auch in Vorträgen und Podiumsdiskussion über aktuelle Entwicklungen und Trends informieren. 2014 stehen dabei an den vier Messetagen insbesondere die Themen Leistungselektronik und automotive Software im Fokus.

Expertenwissen auf der electronica automotive conference
Bereits einen Tag vor der electronica 2014 findet am 10. November die electronica automotive conference statt. Dort treffen sich das Top-Management und die Experten aus dem Automotive Bereich, um sich über Themen auszutauschen, die eine tragende Rolle im Wandel der gesamten Branche spielen. In diesem Jahr teilt sich die Konferenz in Vorträge zu den drei Themenbereichen „Lighting“, „Sensor Fusion“ und „Connectivity“. Auftakt hierzu bilden jeweils die Keynotes von Dr. Wolfgang Huhn (Audi), Jean-Francois Tarabbia (Valeo) und Prof. Hermann Eul (Intel Corporation). Ein weiteres Highlight der Konferenz ist die Abschlussdiskussion zum Thema "What effects do the massive market shifts eastward have on the European automobile industry's capacity for innovation?". Teilnehmer der Diskussionsrunde sind Klaus Meder (Robert Bosch), Kurt Sievers (NXP Semiconductors Germany), Karl-Friedrich Stracke (MAGNA STEYR Fahrzeugtechnik) und Prof. Siegfried Wolf (Continental Automotive).

Quelle: electronicaautomotive.de

 
 
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