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ELECTRONICA 2014: electronica 2014 zeigt innovative Lösungen für den Medizinmarkt

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16.10.2014

Elektronische Technologien sind in der Medizin und im Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken.

Von der Diagnose über die Behandlung bis zur Prävention kommen medizinelektronische Lösungen überall zum Einsatz. Auf der electronica 2014, die von 11. bis 14. November auf der Messe München stattfindet, zeigen zahlreiche Aussteller neue Technologien und Produkte der Medizinelektronik. Im Fokus stehen dabei die fortschreitende Miniaturisierung, die immer größere Leistungsfähigkeit und die zunehmende Vernetzung der Komponenten, die dabei helfen Krankheiten künftig früher zu erkennen und zu kurieren.

Laut Zahlen des Bundesverbands Medizintechnologie (BVMed), Berlin, lag der Gesamtumsatz der deutschen Industrie für Medizintechnik 2013 bei rund 22,9 Milliarden Euro. Damit ist der deutsche Markt hinter den USA und Japan der drittgrößte weltweit. Seit Jahren legt der Gesamtumsatz zudem kontinuierlich zu. Mit Exportquoten zwischen 60 und 65 Prozent sind die deutschen Medizintechnikunternehmen stark am Weltmarkt vertreten, der für 2012 auf rund 220 Milliarden Euro geschätzt wird.

Wachstumsmarkt Medizintechnik
Die Medizintechnik-Branche wird auch in Zukunft ein Wachstumsmarkt sein, dafür sorgen drei langfristige Trends: Die demographische Entwicklung in Richtung einer höheren Lebenserwartung verstärkt den Bedarf an medizinischer Versorgung. Der Gesundheitsbegriff orientiert sich stärker in Richtung Lebensqualität, wodurch die Nachfrage für zusätzliche Produkte und Dienstleistungen steigt. Zudem ermöglicht der technische Fortschritt die Behandlung von Krankheitsbildern, die vor kurzem noch nicht behandelt werden konnten. An letzterem hat die Medizinelektronik einen besonderen Anteil.

Miniaturisierung schreitet voran
Ob Implantate, Endoskope oder Sonden – Systeme und Komponenten in der Medizintechnik werden immer kleiner. So können bereits heute immer häufiger minimal-invasive Eingriffe durchgeführt werden, die noch vor einigen Jahren eine große Belastung für Patienten dargestellt hätten. Auch Implantate nebst Batterien werden immer kleiner bei gleichzeitiger Vergrößerung des Leistungsumfangs. Das Schweizer Unternehmen Microdul hat sich auf die Miniaturisierung spezialisiert und stellt auf der electronica Cochlea Implantate für Ohren vor. Sie fallen dank ihrer geringen Größe kaum noch auf und sind direkt mit dem Hörnerv verbunden. Daneben zeigt Microdul außerdem vollständig implantierbare Pumpen, die bei Leberzirrhosen, bestimmten Krebsarten und Herzproblemen eingesetzt werden.

Kompakte Elektronik ermöglicht portable Anwendungen
Neben der Behandlung helfen medizinelektronische Lösungen auch, Prävention und Überwachung von Krankheitsverläufen durch die Beobachtung von Gesundheitsparametern zu verbessern. Genau hierfür hat Analog Devices seinen Meter-on-a-Chip ADuCM350 entwickelt, der auf der electronica vorgestellt wird. Der stromsparende Baustein ist vor allem für portable Anwendungen im Gesundheitsbereich gedacht, wie am Körper tragbare Vitalzeichen-Monitore, aber auch für Point-of-Care-Diagnoseprodukte in Krankenhäusern. Er zeichnet sich durch eine Vielzahl von Sensoren aus.

Internet der Dinge stärkt die präventive Medizin
Während die Miniaturisierung dazu beiträgt, portable Anwendungen zu ermöglichen, vereinfacht die Vernetzung verschiedener Geräte die Datenerfassung und -auswertung. Auf Entwicklung setzt Freescale Semiconductors mit seinem IoT Gateway „One Box“, einer Plattform für das Internet der Dinge, die auch medizinische Geräte und Anwendungen einbinden kann. So sollen Gesundheitsdienstleister in die Lage versetzt werden, Komplikationen frühzeitig zu erkennen und zu reagieren. Den gesamten Funktionsumfang seiner Lösungen zeigt Freescale auf der electronica 2014.

 

Quelle: Messe München GmbH

 
 
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