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fensterbau/frontale-HOLZHANDWERK 2014: Cerion Laser

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26.03.2014

Diesen Artikel finden Sie in der Ausgabe fensterbau/frontale-HOLZHANDWERK 2014 vom Messekurier

Die innovative Glasbearbeitung

Mit der großflächigen Laserbearbeitung von Flachglas bietet die Cerion GmbH eine echte Innovation in puncto Glasveredelung. Die Ansprüche in der Gestaltung von Gebäuden, Räumen und Möbeln nehmen von Jahr zu Jahr zu. Genau hier bietet Cerion mit der Laserinnengravur und der Laseroberflächenbearbeitung dem Markt etwas Neues.

Entsprechend nimmt das Interesse bei Architekten und Designern zu. Die Innengravur kann allerdings nicht bei thermisch vorgespannten Gläsern angewendet werden. Aber mit der Einführung eines neuartigen Laserverfahrens zur Oberflächenbearbeitung bietet Cerion jetzt ein auch für ESG geeignetes Laserverfahren an. VSG Kombinationen mit ESG/TVG und Float sind natürlich im Floatglas mit Innengravur möglich. Generell benötigen die bisher im Markt befindlichen Druck-, Strahlund Ätztechniken für Glasoberflächen einen hohen Material- und Personaleinsatz.

Gleichzeitig stoßen diese Techniken an ihre Grenzen. So können i.d.R. keine sehr hohen Auflösungen (dpi-Werte) oder verschiedene Graustufen erzielt werden. Es muss mit gefährlichen Chemikalien gearbeitet werden, es fallen Reststoffe wie Kunststofffolien, verbrauchte Säuren und abgenutztes Strahlgut an. Die Mitarbeiter an Strahl- und Ätzanlagen sind gegen gesundheitsschädliche Stäube, Dämpfe und Lärm zu schützen. Aufgrund der vielen manuellen Zwischenschritte ist eine Automatisierung für diese Verfahren nicht machbar. Der Laserprozess hingegen ist sehr sauber, benötigt auch keine teuren Tinten und keinen Einbrennprozess. Glas bleibt Glas. Die mittels Laser strukturierten Gläser werden inzwischen auch mit Erfolg im Außenbereich eingesetzt, da es hinsichtlich der Beständigkeit keinerlei Einschränkungen gibt.

Die Laserveredelung von Glas ermöglicht als digital gesteuerter Prozess die direkte Übertragung der gewünschten Strukturen und Dekore von der direkt vom PC auf oder in das Material. Die Übertragung von Fotos und Details ist dank der Feinheit des Laserstrahls kein Problem und bietet eine ganz neue Qualität in der Glasgestaltung. Cerion ermöglicht mit dem Bearbeitungszentrum c-vertica auch einen vollautomatischen Fertigungsablauf ohne Personal um die Maschine z.B. auch über Nacht produzieren zu lassen. Der von Cerion entwickelte neuartige Oberflächenprozess wird mittlerweile nicht nur zur Glasmattierung eingesetzt, sondern auch zum Abtragen und Strukturieren von Spiegeln und lackiertem Glas wie z.B. Lacobel® (Floatglas mit Polymerfarbschicht) oder Lacobel-T® (ESG-Glas mit Mineralfarbschicht).

Die Kosten für den Fertigungsprozess im Vergleich zur konventionellen Sandstrahlung konnte dank Lasertechnik um mehr als 70% gesenkt werden und auch Motive in Fotoqualität sind ab sofort mit dem Laserverfahren möglich. Frühzeitig wurde das Potenzial der Laserbearbeitung auch großformatiger Flachgläser erkannt und in den letzten Jahren so weiterentwickelt, dass heute entsprechend leistungsfähige Maschinen zur Bearbeitung bis zu Glasabmessungen von 3,3 x 15 m angeboten werden. Aber auch kleine Schrägbettanlagen der Marke Cerion zur Bearbeitung von Türformaten setzen sich am Markt mehr und mehr durch. Mit möglichen Amortisationszeiten von kleiner einem Jahr sind Cerion Lasermaschinen sehr attraktiv.

Inzwischen können auf Kundenwunsch beide Bearbeitungsverfahren auf einer Maschine kombiniert werden. Auf einem sogenannten Hybrid-System kann Flachglas im Inneren genauso wie auf der Oberfläche bearbeitet werden. In den letzten 3 Jahren konnten Industriemaschinen zur Flachglasbearbeitung mit einem Gesamtwert von fast 5 Mio. Euro verkauft werden. Auf Maschinen von Cerion wurden mittlerweile mehrere Fassadenprojekte realisiert.

Unter anderem wurde die Musikschule Norderstedt/Hamburg mit insgesamt 300 qm oberflächenstrukturierten Glas ausgestattet. Für das Transfer-Terminal am Flughafen in Salt Lake City (USA) wurden rund 400 m² Glas mit dem Laser strukturiert. Auf besonderes Interesse stößt die neueste Entwicklung von Cerion: eine vollautomatisch arbeitende Schrägbettlasermaschine, die seit März 2011 unter dem Namen c-vertica angeboten wird. Dieses System reduziert den Personaleinsatz im Vergleich zur Sandstrahlbearbeitung um 90%. Ob Massenfertigung oder individuelle Einzelstücke – diese Maschine arbeitet optional rund um die Uhr im vollautomatischen Betrieb bei geringsten Betriebskosten.

Besuchen Sie uns fensterbau 2014 Halle 3 Stand 357 oder im Internet unter: www.cerionlaser.de

TEXT: Cerion Laser

 
 
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