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fensterbau/frontale-HOLZHANDWERK 2014: ift Rosenheim

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26.03.2014

„lebendig forschen – besser leben“

Sonderschau + Fachtagung fensterbau/frontale 2014
Sonderschau gibt Tipps für erfolgreiche Forschung, Fördermittel und neue Trends

Innovative Technik, überzeugende Qualität und erfolgreiche Produkte – das sind Ergebnisse von Forschung und intelligentem Einsatz von Fördermitteln. Die Sonderschau „lebendig forschen – besser leben“ zeigt wie’s geht. Von Mittwoch, 26.3. bis Samstag, 29.3.2014 werden in Nürnberg auf der Leitmesse fensterbau/ frontale in Halle 1, Stand 1-614 aktuelle Forschungsergebnisse, Trends und die erfolgreiche Beantragung von Fördermitteln vorgestellt. Veranstalter sind die NürnbergMesse, das ift Rosenheim, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit der Forschungsinitiative Zukunft Bau sowie der Fachverband Glas, Fenster, Fassade Baden-Württemberg (GFF). Vertieft wird das Thema von Mittwoch bis Freitag auf dem ift- Forschungstag durch Vorträge zu Forschungsprojekten und -trends.

Forschung ist der Motor allen Fortschritts sowie die Quelle von technologischem Vorsprung und wirtschaftlichem Erfolg. Die deutsche Fenster-, Fassaden- und Glasbranche hat in den letzten 40 Jahren immer wieder innovative Produkte entwickelt und damit eine internationale Erfolgsgeschichte geschrieben. Diese Tradition gilt es fortzusetzen. Als Schwerpunkte für die Forschung der nächsten Jahrebleibt die Verbesserung der Energieeffizienz weiter an erster Stelle, die sich aber mehr und mehr zur Nutzung regenerativer Energien und einem intelligenten Energiemanagement verlagert.

Ein zweiter Forschungsschwerpunkt ergibt sich aus Anforderungen hinsichtlich des Umwelt und Ressourcen schonenden Bauens. Ebenso wie bei Bio-Lebensmitteln werden auch im Bauwesen ökologische Bewertungen immer wichtiger. Der dritte Schwerpunkt ist es, die Nutzung von Bauelementen komfortabler und sicherer zu machen, um vor allem älteren Personen und Menschen mit Handicap die Bedienung zu erleichtern. Stichworte sind hier Barrierefreiheit, geringe Bedienkräfte und Automatisierung von Türen und Fenstern. Bei alldem gilt es praktische Probleme in Bezug auf Verarbeitung, Montage und Gebrauchstauglichkeit zu lösen, aktuell beispielsweise die Gewichtsreduzierung von Isolierglas und Montagelösungen für schwere und großformatige Bauelemente in modernen hochwärmedämmenden Außenwänden. Die Sonderschau „lebendig forschen – besser leben“ zeigt interessante Exponate der Forschungsinitiative Zukunft Bau und innovative Produkte, hierzu gehören:

  • Fassadenintegrierte Photobioreaktor – Gleichzeitige Kultivierung von Mikroalgen,Gewinnung von Biomasse sowie die Nutzung solarthermischer Energie durch Erzeugung von Wärme und Biogas. (Arup, SSC, Colt International).
  • Druckentspanntes MIG – Reduzierung der Klimalasten und Entwicklung von MIG mit deutlich größerem SZR (50 bis 100 mm) durch Ankopplung des Scheibenzwischenraums an den äußeren Luftdruck. (ift Rosenheim, Sanco, Finstral).
  • Holzfenster 2012 – Konzepte für eine Optimierung des Wärmeschutzes mit reinen Massivholzquerschnitten, die Integration von Dämmstoffen unddem Einsatz modifizierter Hölzer oder Hölzern mit niedriger Wärmeleitfähigkeit unter Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit. (ift Rosenheim, FLG Fenster-Leistungsgemeinschaft)
  • Hochleistungsfähige, materialminimale und werkstoffgerechte Verbindungstechnikim Glasbau – Untersuchungen zum Nachweis der Gebrauchstauglichkeit für die Einbindung metallischer Verbindungselemente (Inserts) zur Lastabtragung in die polymere Zwischenschicht einer Verbundglasscheibe unter praktischen Bedingungen.(Universität Stuttgart, Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren ILEK, DuPont de Nemours, Hottinger Baldwin Messtechnik, seele sedak).
  • Nutzerverhalten Fensterbedienung – Untersuchung des Nutzungs- und Bedienverhaltens beim Öffnen und Schließen unterschiedlich schwerer Fenster in Bezug auf die Kraftübertragung, Geschwindigkeit und mögliche Fehlbedienung in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Körpergröße. Analyse der Messdaten im Hinblick auf die normativen Anforderungen. (ift Rosenheim und Expertenkreis QM 328 mit den Firmen August Winkhaus, Gretsch-Unitas/GU-BKS, Mayer & Co Beschläge/Maco, Roto Frank, Siegenia).
  • Automatische Lüftung – Machbarkeitsnachweis für automatisch öffenbare Fenster zur benutzerunabhängigen, kontrollierten natürlichen Lüftung. Erarbeitung eines anwenderfreundlichen Berechnungstools für Fassaden und Fachplaner zur Bestimmung der Lüftungspfade, Fensterformate und Kippwinkel. (Hochschule für Technik, Stuttgart, Zentrum für angewandte Forschungnachhaltige Energietechnik, Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustriee.V., ZVEI, Industriepartner aus Fachkreis "Rauch- und Wärmeabzugsanlagen/natürliche Lüftung", AK Automation VFF)

 

Des Weiteren macht eine "Experimentierstraße" die Bedeutung von physikalischen Einflüssen anschaulich und erlebbar, beispielsweise von Beschichtungen auf das wärmetechnische Verhalten von Oberflächen, die Wirkweise von faserverstärkten Verbundwerkstoffen oder die Effekte von Luftdruckänderungen auf Mehrscheiben-Isolierglas. Abgerundet wird dies durch eine anschauliche Reise durch die Fensterentwicklung und "Forschung live", bei dem die Messebesucher die Bedeutung der Bedienkräfte selber erfahren können. Auf der Sonderschau stehen den Messebesuchern die Forscher des ift Rosenheim, Vertreter verschiedener Forschungsstellen, Praktiker vom GFF sowie Mitarbeiter der Forschungsinitiative Zukunft Bau rund um Hans-Dieter Hegner zur Verfügung. So können Ideen diskutiert und erste Projektskizzen formuliert werden.

Von Mittwoch bis Freitag werden in Kurzvorträgen Forschungsprojekte, Innovationen und Forschungsschwerpunkte wie folgt vorgestellt:

  • Mittwoch – Projekte der Forschungsinitiative Zukunft Bau
  • Donnerstag – Diskussion der Europäischen Energiepolitik, Ökodesign-Richtlinie und der Energie-Kennzeichnungs-Richtlinie mit Praxisbeispielen
  • Freitag – innovative Produkte, Forschungsprojekte und Studien von Industriepartnern

 

Detailinformationen und das aktuelle Programm des Forschungstagesfinden sich unter www.ift-rosenheim.de/fensterbaufrontale.

Über das ift Rosenheim
Das ift Rosenheim ist eine europaweit notifizierte Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle und international nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert. Im Mittelpunkt steht die praxisnahe, ganzheitliche und schnelle Prüfung aller Eigenschaften von Fenstern, Fassaden, Türen, Toren, Glas und Baustoffen. Ziel ist die nachhaltige Verbesserung von Produktqualität, Konstruktion und Technik sowie Normungsarbeit und Forschung. Die Zertifizierung durch das ift Rosenheim sichert eine europaweite Akzeptanz. Das ift fühlt sich zur Wissensvermittlung verpflichtet. Als neutrale Institution genießt das ift bei den Medien einen besonderen Status und die Publikationen dokumentieren den aktuellen Stand der Technik.

Quelle: www.frontale.de

 
 
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