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fensterbau/frontale-HOLZHANDWERK 2014: Vakuum-Isolations-Paneele

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26.03.2014

Diesen Artikel finden Sie in der Ausgabe fensterbau/frontale-HOLZHANDWERK 2014 vom Messekurier

"Stresstest" bestanden

Da den Themen Energie- und CO2-Einsparung ein wachsender Stellenwert zukommt, wurde vom ift Rosenheim die Dauerhaftigkeit von energiesparenden Vakuum-Isolations- Paneelen (VIP) untersucht. Der „Stresstest" der VIPs fiel insgesamt positiv aus, jedoch können alkalische Feuchteeinwirkungen und thermische Belastungen durchaus Beschädigungen der Siegelnähte verursachen. Das Forschungsvorhaben wurde in Kooperation mit dem FIW München durchgeführt und vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) gefördert.

Als Industriepartner unterstützten die va-Q-tec AG und die Variotec GmbH & Co. KG das Projekt. In den letzten Jahren wurden neben den bekannten Dämmstoffen die sogenannten Vakuum- Isolations-Paneele entwickelt. Diese haben im Vergleich zu konventionellen Dämmstoffen eine Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit um den Faktor 6-10. Der Einfluss von angrenzenden Materialien auf die Dauerhaftigkeit von VIPs wurde bisher noch nicht untersucht. Insbesondere die chemischen Belastungen durch Klebstoffe, Putze und Betoninhaltsstoffe können eine Reduzierung der Gasdichtheit der Folie verursachen. Ziel des Forschungsvorhabens war es daher, die Dauerhaftigkeit der Folienumhüllung sowie den thermischen Einfluss von verklebten Deckschichten zu beurteilen.

Zunächst wurde eine Analyse der verwendeten Folien und Klebstoffe der VIPs, der eventuell in Kontakt tretenden Materialien sowie der weiteren Belastungen und Rahmenbedingungen durchgeführt. Bei den Prüfungen lag der Schwerpunkt auf der Beobachtung der Gaspermeationsraten sowie mechanischen Prüfungen an den Folien, mit deren Hilfe das Vakuum gehalten wird. Zur Untersuchung wurden die Einwirkungen von ausgehärteten und nicht ausgehärteten Klebern, von ausgewaschenen Salzen aus dem Untergrund sowie von Belastungen durch thermische Ausdehnung des Untergrundes beobachtet, wie sie auch in üblichen Bauanwendungen auftreten.

In der Auswertung wurde ermittelt, welche Einflüsse sich auf die Veränderungen der „Gasleckrate" ergeben. Bei einer 21-wöchigen Lagerung mit einer Temperatur von 70 °C wurden Probekörper mit aufgebrachten Klebstoffen künstlich gealtert.

TEXT: IFT ROSENHEIM GMBH
THEODOR-GIETL-STRASSE 7-9,
83026 ROSENHEIM

 
 
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