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Hannover Messe 2014: Instrument Transformers

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07.04.2014

Diesen Artikel finden Sie in der Ausgabe Hannover Messe 2014 vom Messekurier

Strom- und Spannungssensoren für die intelligente Ortsnetzstation

Die Anforderungen an die Energieverteilung und damit an die Stromnetze der Mittelund Niederspannung steigen kontinuierlich. Die Gründe liegen vor allem in den zunehmenden regenerativen Einspeisungen durch private Haushalte und Gewerbebetriebe mit Photovoltaikanlagen sowie durch Biogasanlagen und Windparks. Aber auch Klimaschutzziele, Anreizregulierungen und Einhalten der Energiequalität gehören dazu.

Dieses Anforderungsprofil führt in Zukunft dazu, dass die intelligente Ortsnetzstation zu einer Schlüsselstelle im Verteilnetz wird. Dazu gehören: Management des Niederspannungsverteilnetzes mit Handhabung von Zählerdaten, wie Kompensation von Blindleistung und Oberwellen, Regelung des Verteilnetztransformators sowie die Koordinierung von Einspeisung und Last.

Mittelspannungsseitige Überwachung und Steuerung der Ortsnetzstation hinsichtlich der Fehlerortung und automatischen Wiederherstellung der Versorgung. Bereitstellung und Übertragung der Messdaten und Meldungen aus der Mittel- und Niederspannung. Ein integraler Bestandteil der Anlage sind Sensoren zur Strom- und Spannungsmessung, welche die Primärgröße in ein messbares Kleinsignal wandeln.

Low-Power Sensoren
Die Low-Power Sensoren der Zelisko GmbH entsprechen der zurzeit in Bearbeitung befindlichen internationalen Normen IEC 61869-7 und -8 für Kleinsignalwandler. (bisherige Normen IEC 60044-7 und -8). Die genormte Schnittstelle und die Tatsache, dass die Sensoren passiv versorgt sind, ermöglichen eine hochgenaue Messung ohne Kalibrieren und Anpassen an die Primärgrößen im Feld. Die Sensoren weisen bei entsprechender Auslegung einen weiteren Messbereich auf, wie ein baugleicher konventioneller Wandler.

Bei den Stromsensoren handelt es sich um induktive Stromwandler, deren Sekundärwicklung über einen Präzisionsshunt ein Spannungssignal liefert. Dieses beträgt beim primärseitigen Nennstrom 225mV. Die Stromsensoren stehen in zwei Varianten zur Verfügung. Teilbare Kabelumbauwandler, die speziell für die Nachrüstung in bestehenden Schaltanlagen eingesetzt werden und geschlossene Ringkerne, die auf die Außenkonus-Durchführung von Schaltanlagen in ein- oder dreipoliger Ausführung montiert werden. Die dreipolige Variante kann dabei auch mit zwei Phasenstromsensoren und einem Summenstromsensor für die emfindliche Erdschlusserfassung ausgeführt werden. Spannungssensoren sind ohmsche Teiler, die bei primärseitiger Nennspannung ein Ausgangssignal von 3,25/3 liefern.

Die Spannungssensoren stehen als Giessharzstopfen zur Verfügung, die im Kable-T-Stecker anstelle der Blindstopfen eingesetzt werden. Der Konus entspricht dabei dem in EN 50180/50181 genormten Typ C. Zelisko Sensoren können wie induktive Strom- und Spannungswandler den jeweiligen Kundenanforderungen angepasst werden. D.h.: Bauformen und elektrische Kennwerte werden an Kundenwünsche angepasst und realisiert.

TEXT: Dr. techn. Josef Zelisko, Fabrik für Elektrotechnik und Maschinenbau Gesellschaft m.b.H.
Beethovengasse 43-45, 2340 Mödling, Österreich

 
 
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