HANNOVER MESSE 2016:
Integrated Energy zeigt das Energiesystem der Zukunft ...

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HANNOVER MESSE 2016:
Integrated Energy zeigt das Energiesystem der Zukunft

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"Das Herzstück der diesjährigen Energy ist die Integrated Energy Plaza . Dort wird ein interaktives Modell die Bausteine des Energiesystems der Zukunft greifbar machen. Die Besucher erleben so das Zusammenspiel der verschiedenen Technologien. Sie sehen, wie eine sichere und wettbewerbsfähige Energieversorgung erfolgreich umgesetzt werden kann", sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG.

Die Leitmesse Energy zeigt schon heute das, was morgen möglich sein wird. Denn: Der Umbau der bisherigen Systeme ist technisch machbar. Auf der Integrated Energy Plaza demonstrieren Unternehmen wie der Windenergieanlagenhersteller Enercon, der Kabelhersteller und Systemanbieter für Energieverteilung Prysmian und der Technologiekonzern Siemens ihre Produkte sowie Lösungen für eine integrierte Energiewelt. Dabei stellt ein vom zentralen Partner GP Joule bereitgestelltes Modell anschaulich dar, wie das System mit neuen dezentralen Speicherkonzepten funktionieren kann. Ein prominenter Unterstützer der Integrated Energy Plaza ist die dena , das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und intelligente Energiesysteme. Die dena gestaltet das interaktive Bühnenprogramm . Weitere Partner der Integrated Energy Plaza sind die führenden Verbänden VDE , VDMA Power Systems und ZVEI .

Integrated Energy

Die HANNOVER MESSE Energy öffnet ihren Besuchern einen neuen Blickwinkel auf eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Energiewelt und hilft dabei, die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung, aber auch den Energieverbrauch ganzheitlich zu betrachten und miteinander zu verknüpfen. Der Begriff "Integrated Energy" steht für den Wandel des traditionellen Geschäfts der Energiewirtschaft und die Erschließung neuer Märkte. Dabei sollten nach Einschätzung der RWTH Aachen und Siemens Corporate Technology mittel- und langfristig für die unterschiedlichen Anteilsgrößen erneuerbarer Energien am Stromverbrauch die Zielsetzungen für den Energiemarkt angepasst werden: Ist heute bei einem erneuerbaren Anteil von 20 + Prozent und mehr die Systemintegration das Gebot der Stunde, so sprechen die Forscher bei 40 + Prozent von der Notwendigkeit der Marktintegration, ab 60 + Prozent sehen Sie eine regionale Selbstversorgung und bei 80 + Prozent die Entkopplung von Erzeugung und Verbrauch durch die ganzheitliche Integration dezentraler Energiewandlung in Kombination mit Speichersystemen.

Speicherlösungen als Mittel zur Systemintegration

Wie notwendig und funktional sicher bereits heute Speicherlösungen als Mittel zur Systemintegration von schwankender Windstromeinspeisung sind, zeigt das Unternehmen GP Joule mit dem Modellprojekt "Kombikraftwerk Power-to-Gas-to-Power" in Schleswig-Holstein. Mit dem Konzept wird sichergestellt, dass an windschwachen Tagen keine fossilen Kraftwerke mehr benötigt werden, um die schwankende Windstromeinspeisung auszugleichen. Die Stromlücke der erneuerbaren Energien wird mit einer smarten Lösung auf Basis 100 Prozent erneuerbarer Energien ausgeglichen. Das Modell des Stromlückenfüllers kombiniert leistungsfähige Wasserstoff-Elektrolyseure und Biogastechnologie zu einem effizienten Zwischenspeicher. Durch PEM-Elektrolyse wird überschüssiger Strom aus erneuerbaren Energien in Wasserstoff umgewandelt und gespeichert. Bei zusätzlichem Strombedarf im Netz kann der Wasserstoff über ein Biogas-BHKW wieder verstromt und ins Netz eingespeist werden. Auf diese Weise gelingt es, wetterunabhängig EE-Strom bedarfsgerecht verfügbar zu machen. Die Gesamteffizienz bei Strom- und Wärmenutzung liegt bei bis zu 95 Prozent.

Elektrifizierung des gesamten Energiesystems

Die ehrgeizigen Ziele des Klimagipfels von Paris im Dezember 2015 wie zum Beispiel die Dekarbonisierung ab 2050 und die Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf 1,5 bis zwei Grad Celsius gegenüber vorindustriellem Niveau beschleunigen den Ausbau regenerativer Erzeugung und die Steigerung der Energieeffizienz. Ein großer Hebel zur Reduzierung von CO2 ist die Elektrifizierung des gesamten Energiesystems, denn erst 20 Prozent der Endenergie in Deutschland sind elektrischer Strom. Die Rolle der involvierten Teilnehmer am Energiesystem muss sich dementsprechend verändern: Verbraucher werden zu Prosumern, die eine aktive Rolle im System übernehmen, beispielsweise durch Energiehandel oder Lastspitzenmanagement. Auch die eigenen Anlagen müssen in sich intelligent gemanagt werden, um die Energieeffizienz zu erhöhen, beispielsweise durch Energiemonitoringsysteme.

Quelle: hannovermesse.de

 
 
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