IAA Nutzfahrzeuge 2016:
Emissionsfrei durch die Stadt: ZF forciert Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen ...

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IAA Nutzfahrzeuge 2016:
Emissionsfrei durch die Stadt: ZF forciert Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen

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Drehmomentstarke, leistungskräftige Dieselmotoren sind für viele Nutzfahrzeug-Anwendungen nach wie vor unverzichtbar. Dennoch hat die Elektrifizierung des Nutzfahrzeugs starkes Potenzial, denn für einige Anwendungen wie auch für manche Marktregion ist der Hybrid- oder der rein elektrische Antrieb schon heute die bessere Alternative. „Viele Nutzfahrzeuge mit begrenzten täglichen Fahrleistungen könnten heute schon rein elektrisch betrieben werden“, sagt Fredrik Staedtler, bei ZF verantwortlich für die Division Nutzfahrzeugtechnik. In vielen Mega-Cities in Europa und Asien, in denen bereits heute strenge Abgasvorschriften gelten, ist es sogar unabdingbar. Zudem werden Fahrzeuge im Flotteneinsatz oft im so genannten „Return-to-base“-Betrieb eingesetzt: Lieferfahrzeuge und Busse kehren über Nacht auf den Betriebshof oder in das Depot zurück und könnten dort problemlos aufgeladen werden. 

Rein elektrisch durch die Stadt: Antriebe für Busse und Verteiler-Lkw 

Als Ergänzung seines breiten Portfolios an E-Mobility-Lösungen entwickelt ZF nun einen vollelektrischen Zentralantrieb, der insbesondere Stadtbusse und Verteiler-Lkw emissionsfrei voranbringt. Der Zentralantrieb eignet sich besonders für Fahrzeuge mit Antriebsstranglayouts ähnlich denen der heute im Einsatz befindlichen konventionellen Fahrzeuge und ermöglicht damit eine einfache Integration in bestehende Fahrzeugkonzepte. Durch die Kombinationsmöglichkeit mit Direkttriebachsen sowie mit konventionellen Niederflurachsen deckt der Zentralantrieb sowohl Low-Entry-Busse als auch Niederflurbusse aller Größen ab. Eine weitere ideale Lösung insbesondere bei Niederflurbussen ist die bekannte Elektroportalachse AVE130, da sich damit im Fahrzeug sowohl Gewichtsvorteile als auch flexible Fahrzeugarchitekturen mit freier Innenraumgestaltung realisieren lassen. 

Hybridantriebe für Lkw und Busse 

Für Hybrideinsätze im schweren Nutzfahrzeug hat ZF ein weiteres Produkt entwickelt: Beim TraXon Hybrid ist eine elektrische Maschine zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe untergebracht. Mit dem so realisierten Parallelhybrid lassen sich in einem 40-Tonner alle Hybridfunktionalitäten umsetzen. Besonders attraktiv für viele Anwendungen: Im Generatorbetrieb kann das Hybridmodul auch in die Stromversorgung weiterer Aggregate – etwa bei Kühltransporten – eingebunden werden. TraXon Hybrid setzt ZF bei seinem Innovation Truck 2016 ein, der insbesondere mit Blick auf zukünftige Abläufe auf dem Betriebshof bereits autonom und rein elektrisch rangieren kann. Neben Lkw-Anwendungen zielt TraXon Hybrid auch auf Reisebusse, bei denen der Hybridantrieb die gleichen Vorteile ausspielen kann. 

Leichte Nutzfahrzeuge: Synergieeffekte mit Pkw-Lösungen 

E-Mobility-Lösungen von ZF für leichte Nutzfahrzeuge profitieren von der Kompetenz des Konzerns im Pkw-Bereich. So hat ZF einen zentralen Achsantrieb aus dem Pkw-Bereich, der 2018 in Serie gehen wird, nun auch für leichte Nutzfahrzeuge und Lieferwagen adaptiert. Die elektrische Maschine, ein zweistufiges Ein-Gang-Getriebe samt Differenzial sowie die Leistungselektronik bilden eine hochintegrierte, sehr kompakte Einheit. Mit 150 kW passt das System in puncto Leistung auch für den Einsatz in leichten Nutzfahrzeugen. „Synergien zwischen Pkw und Nutzfahrzeug zu finden, ist seit jeher ein Vorteil von ZF. Das gilt auch für unsere Elektrifizierungsstrategie“, betont Staedtler. 

Über ZF 

ZF ist ein weltweit führender Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie der aktiven und passiven Sicherheitstechnik. Das Unternehmen, das am 15. Mai 2015 TRW Automotive übernommen und als Division Aktive & Passive Sicherheitstechnik in den Konzern eingegliedert hat, ist mit rund 135.000 Mitarbeitern an rund 230 Standorten in rund 40 Ländern vertreten. Im Jahr 2015 hat ZF einen Umsatz von 29,2 Milliarden Euro erzielt. Um auch künftig mit innovativen Produkten erfolgreich zu sein, wendet ZF jährlich rund fünf Prozent des Umsatzes (2015: 1,4 Milliarden Euro) für Forschung und Entwicklung auf. ZF zählt zu den weltweit größten Automobilzulieferern. 

 

 

Quelle: iaa.de

 
 
 
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