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INTERGASTRA 2014: Statement von Fritz Engelhardt

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Statement von Fritz Engelhardt, Präsident des Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg

anlässlich der Eröffnungspressekonferenz der INTERGASTRA 2014 am 1. Februar 2014

Meine Damen und Herren,

im Namen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA begrüße ich Sie herzlich.

Wir Gastronomen und Hoteliers freuen uns auf diese Messe – und ich bin ganz sicher: Die INTERGASTRA 2014 wird für Aussteller und Besucher sehr erfolgreich verlaufen. Für diesen Optimismus gibt es gute Gründe:

Zum einen die Stärken der INTERGASTRA, die Herr Kromer hier bereits genannt hat: Für Gastronomen, Hoteliers und Caterer, die sich über Neuigkeiten, Trends- und Entwicklungen informieren und marktgerecht investieren wollen, ist diese Messe der perfekte Ort.

Denn ein so großes und gleichzeitig so gut strukturiertes Angebot mit klar gegliederten Themenbereichen und exzellenten Vergleichsmöglichkeiten gibt es auf keiner anderen gastgewerblichen Fachmesse in Deutschland. Die Halle 1, Europas größte Küchentechnik-Halle, ist dafür das spektakulärste Beispiel, aber bei weitem nicht das einzige hier auf der INTERGASTRA.

Ich bin überzeugt davon, dass das große und attraktiv aufbereitete Angebot unserer Aussteller in den nächsten fünf Tagen auf rege Nachfrage treffen wird. Dafür spricht zum einen die positive konjunkturelle Situation. Dafür sprechen aber auch die aktuellen Marktentwicklungen.

Zunächst zur Konjunktur:

2013 war ein gutes Jahr für unsere Branche. Der Umsatzzuwachs im deutschen Gastgewerbe lag mit nominal 1,4 Prozent in ersten elf Monaten um einen halben Prozentpunkt über unserer DEHOGA-Jahresprognose.

Der Gastronomie-Umsatz ist mit 1,7 Prozent sogar überdurchschnittlich gewachsen.

Für die Beherbergungsbranche erwarten wir bei den Übernachtungszahlen das vierte Rekordjahr in Folge mit bundesweit rund 412 Millionen Übernachtungen.

Das sind rund ein Prozent oder knapp 5 Millionen Übernachtungen mehr als im guten Jahr 2012.

Auch für 2014 sind die Erwartungen positiv: Im ihrem Herbstgutachten haben die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ein Wachstum von 1,8 Prozent prognostiziert. Wir rechnen also mit einer weiterhin guten Geschäftsreise- und Tagungskonjunktur, aber auch mit einem weiterhin stabilen Konsumklima in Deutschland. Aussteller, die auf der INTERGASTRA innovative, zukunftsorientierte Lösungen anbieten und die uns helfen, unsere Betriebe erfolgreich auf Marktentwicklungen einzustellen, können mit guten Geschäften rechnen.

Denn in unserer Branche ist aktuell eine Menge in Bewegung. Und wir Unternehmer müssen hellwach, beweglich und eben auch investitionsbereit sein, wenn wir unsere Chancen nutzen und unsere Betriebe langfristig gut aufstellen wollen.

Ich nenne ein paar Beispiele:

Stichwort Speisegastronomie: Hier nehmen die Auslastungsschwankungen zu, vor allem in ländlichen Gebieten. Am Wochenende brummt das Geschäft, aber unter der Woche gibt’s oft auch schwache Tage. Wie kann ich Unternehmer darauf reagieren? Gibt es Möglichkeiten, durch qualitativ hochwertige Vorproduktion meinen Mitarbeitereinsatz gleichmäßiger zu gestalten und die Lastspitzen im Betrieb abzufedern? Und kann ich das tun, ohne mein hohes Küchenniveau zu gefährden, das die Gäste von mir erwarten?

Hier auf der Messe gibt’s Antworten auf diese Fragen interessante Lösungen, die auch für kleinere Betriebe geeignet sind.

Stichwort IT: Wir erleben derzeit, wie die Digitalisierung unaufhaltsam in alle Bereiche unserer Branche vordringt: Von App-basierten Kassen-, Bestell- und Abrechnungssystemen über Online-Bewertungsportale bis hin zum Thema Online-Vertrieb. Auf der INTERGASTRA gibt es auch in diesem Bereich viel Neues und Interessantes zu sehen.

Wie sich Marktentwicklungen auf der Messe spiegeln, zeigt sich auch an anderen Stellen: Das rasante Wachstum des Kaffeemaschinenbereichs macht den gewachsenen Anspruch unserer Gäste an Kaffeequalität und –vielfalt deutlich.

Kein Gastronom kann sich diesem Trend entziehen – und viele Gastronomen nutzen ihn als Chance. Der Stuttgarter „Coffee Summit“ auf der INTERGASTRA mit seinen Themenparks rund um das Leitthema Kaffee liegt also absolut im Trend.

Natürlich wird es an vielen Messeständen auch um die hohen Energiekosten gehen, die in unseren Umfragen regelmäßig als eines der größten Branchenprobleme genannt werden. Energieeffizienz in der Küche, aber natürlich auch energiesparende Heiz- und Kühltechnik werden gefragte Themen in den nächsten Tagen sein.

Aber eines ist auch klar, meine Damen und Herren: Eine erfolgreiche Fachmesse wie die INTERGASTRA ist selbstverständlich mehr als nur eine große Produktschau. Sie ist Drehscheibe für gute Ideen, sie bietet Plattformen für spannende Diskussionen und sie ist ein Forum für den fachlichen Austausch unter Kollegen. Als ideeller Träger der INTERGASTRA sind wir im DEHOGA Baden-Württemberg stolz darauf, dass wir die gute Entwicklung dieser Messe seit Jahrzehnten fachlich begleiten und aktiv mitgestalten.

Auch 2014 machen wir gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen den DEHOGA-Stand Halle 5 wieder zum großen INTERGASTRA-Branchentreffpunkt.

Auf 2500 Quadratmetern erleben die Messebesucher bei uns spannende Wettbewerbe, unterhaltsame Shows und natürlich auch ein hochkarätiges Fachprogramm.

Ich freue mich zum Beispiel auf das Show-Kochen mit den Politikern Cem Özdemir, Thomas Strobl und Michael Theurer gleich im Anschluss an dieses Pressegespräch oder auch auf unser Gründer-Forum mit interessanten Best-Practice-Beispielen heute ab 14:45 Uhr.

Ein besonderes Highlight auf der DEHOGA-Bühne wird sicher der gemeinsame Auftritt von Fernseh-Comedian Markus Maria Profitlich und Fernseh-Koch Johann Lafer am Montag ab 14 Uhr sein. Und ebenso gespannt bin ich auf das „Forum Genuss der Regionen“ am Montagnachmittag, zu dem wir Vertreter von mehr als 30 regionalen Gastro-Initiativen erwarten – darunter auch Kollegen aus Südtirol.

Unser Verband, der DEHOGA, ist aber nicht nur an der Gestaltung des Fach- und Rahmenprogramms beteiligt – wir sind auch ein starker Teil des Messe-Publikums.

In den nächsten fünf Tagen erwarten wir wieder 160 Busse mit DEHOGA-Mitgliedern. Bei uns in Baden-Württemberg gehört die gemeinsame Busfahrt zur INTERGASTRA schon lange zur guten DEHOGA-Tradition.

Wir begrüßen es deshalb um so mehr, dass jetzt auch immer mehr DEHOGA-Busfahrten aus Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland nach Stuttgart organisiert werden. Das zeigt den deutlich gewachsenen, überregionalen Stellenwert der INTERGASTRA.

In diesem Sinne freuen wir uns auf die kommenden fünf Messetage.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Es gilt das gesprochene Wort.

Quelle: www.intergastra.de

 
 
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