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INTERNORGA 2014: Neue WEIN Welt

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05.03.2014

Interview mit Gerd Rindchen, Inhaber von Rindchen’s Weinkontor

Herr Rindchen, Sie sind Partner der neuen WEIN Welt auf der diesjährigen INTERNORGA. Was finden die Fachbesucher hier?
Rindchen‘s Weinkontor ist auf der ganzen Welt auf der Suche nach dem besten Preis-Genuss-Verhältnis. Aktuell kooperieren wir mit 16 verschiedenen Nationen. Einen Ausschnitt dieser Leistungsschau werden wir auch auf der INTERNORGA zeigen. 18 Winzer aus klassischen Weinländern wie Italien, Portugal, Spanien, Argentinien und Deutschland, aber auch Exoten wie zum Beispiel Slowenien schenken auf der INTERNORGA ihre Weine aus. Wir präsentieren dabei nicht nur bekannte Namen, sondern vor allem auch unbekanntere, junge Winzer mit einem sehr interessanten Angebot. In der WEIN Welt finden sich Weine, die zu 85 % exklusiv bei uns gehandelt werden und dementsprechend nicht einfach über den LEH beziehbar sind. Trotzdem handelt es sich um erschwingliche Weine, die Gastronomen zu vernünftigen Preisen ausschenken können und mit denen trotzdem eine ordentliche Wertschöpfung zu erzielen ist.

Es ist eine Art maßgeschneiderte Weinauswahl inklusive Beratung. Wie ist die Idee dazu entstanden?
Wir haben neben unseren Kontoren auch eine eigene Gastronomie-Abteilung, die sich in der WEIN Welt widerspiegelt. Hier beraten Profis, die aus der Gastronomie kommen und deren Bedürfnisse kennen, wie zum Beispiel Sommeliers oder Hotelbetriebswirte. Wir entwickeln für jedes Gastronomie-Konzept das maßgeschneiderte Weinkonzept. Deshalb sind wir auch die richtige Anlaufstelle für Gastronomen aus nicht-weinaffinen Ländern, die zwar exzellentes Essen anbieten, aber keine große Weinkompetenz besitzen. Gastronomen, denen die Kenntnis im Weinfach fehlt, können wir helfen, sich enorme Ertragspotentiale zu erschließen.

Wo setzen Sie die Schwerpunkte?
Neben klassischen Weinen aus Italien und Frankreich liegt ein großer Schwerpunkt auf deutschen Weinen. Wir arbeiten viel mit jungen deutschen Winzern zusammen und machen da immer wieder neue Entdeckungen. Im Segment Rotwein finden wir das beste Preis-Genuss-Verhältnis allerdings in Spanien und Argentinien, aber auch in Chile. Auf der INTERNORGA stellen wir zum Beispiel erstmals das beste Weingut Chiles vor, Casa Silva, das in den letzten zwölf Jahren neun Mal bester Erzeuger Chiles geworden ist. Obwohl deren Weine für die absolute High-End Gastronomie geeignet sind, gibt es sie schon ab einem Preis von 4,95 Euro aufwärts. Das entspricht dem, was wir suchen: unbekannte Weine mit einem einzigartigen Preis-Genuss-Verhältnis. Nur so lässt sich für alle Beteiligten Wertschöpfung erzielen.

Wo sehen Sie aktuelle Wein-Trends?
Der Mega-Trend der letzten Jahre ist Rosé. Sowohl still als auch prickelnd – Rosé, der gut schmeckt und erschwinglich ist, verkauft sich über alle Maßen gut. Die Winzer haben hier aber auch die Qualität des Produkts enorm verbessert, so dass es sich mittlerweile als Ganzjahresprodukt verkauft – eine Entwicklung der letzten fünf Jahre. Immer stärker spielen auch nachhaltige Aspekte in der Gastronomie eine Rolle. Junge, gut ausgebildete Köche verarbeiten bevorzugt regionale und saisonale Produkte. Diese Ideologie spiegelt sich natürlich auch in den Weinkarten wieder. Deutscher Wein liegt wieder voll im Trend!

Hat sich das Weinwissen der Gastronomen in der letzten Zeit verändert oder verbessert?
Gerade in der gehobenen jungen deutschen Gastronomie sind viele weinaffine Menschen nachgerückt, die sich dem Thema Wein mit großer Lust und Unvoreingenommenheit widmen. Der „belehrende Sommelier“ war gestern. Das gilt aber nur für die gehobene Gastro-Szene. Die übrige Gastronomie weist da nach wie vor viel Nachholbedarf auf und könnte viel mehr aus dem Thema Wein für sich herausholen. Wenn wir auf der INTERNORGA diese Gastronomen erreichen und ihnen kompetente Weinfachberater an die Hand geben, die ihnen die passende Weinkarte kreieren, ist die WEIN Welt ein voller Erfolg.

Auf welchen Wein kann aus Ihrer Sicht kein Gastronom verzichten?
Da bin ich vielleicht ein bisschen subjektiv, aber ich finde, ein trockener Riesling gehört auf die Karte. Ein Allrounder – er räumt auf beim Steak, passt gut zum Fisch, man kann ihn aber auch als Aperitif trinken. Sonst ist alles erlaubt!

Wie schaffen Sie es, sich permanent im Weinmarkt auf dem Laufenden zu halten?
Wir besuchen regelmäßig die wichtigsten Weinmessen der Welt, wie zum Beispiel ProWein, Vinitaly, Vinexpo in Bordeaux, Fenavin in Spanien und einige mehr. Darüber hinaus sind wir als einer der sechs größten Weinfachhändler in Deutschland als einziger inhabergeführt. Alle unsere Weine sind von mir getestet. Zu Beginn des Jahres gehen wir auf Tournee und besuchen junge Winzer. Und gerade weil wir als experimentierfreudig bekannt sind, genießen wir großes Vertrauen bei unseren Kunden. Dadurch haben wir 2013 im dritten Jahr die Auszeichnung als bester Weinfachhändler von der Berliner Wein Trophy erhalten. Die Winzer wissen das und senden uns von sich aus regelmäßig Weinproben zu, die wir in unserer Zentrale in Bönningstedt verkosten. Dieser besondere Produktbezug führt immer wieder zu großartigen Entdeckungen. So wie die des jungen Pfälzer Winzers Lukas Kesselring, der uns mit seinen Weinproben überzeugt hat und nun unser erster Newcomer ist, der zertifizierte biologische und vegane Weine anbietet. Er wird auch einer unserer jungen Star-Winzer in der INTERNORGA WEIN Welt sein.

Über die INTERNORGA
Die INTERNORGA ist seit 1921 die europäische Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien. Jedes Jahr im März präsentieren mehr als 1.200 Aussteller aus dem In- und Ausland Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den gesamten Außer-Haus-Markt. Die Ausstellerpräsentationen werden durch ein großes Rahmenprogramm, international besetzte Kongresse, Award-Verleihungen und innovative Sideevent-Konzepte ergänzt. Die INTERNORGA findet traditionell auf dem Hamburger Messegelände im Herzen der Hansestadt statt. Der Einlass erfolgt ausschließlich nach Legitimation als Fachbesucher. Eintritt: 29,50 Euro (Zweitageskarte 38 Euro), Fachschüler: 16 Euro.

Quelle: www.internorga.com/

 
 
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