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Light + Building 2014: Sonderschau „Smart Powered Building“ mit Blick auf intelligentes Gebäude- und Energiemanagement

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08.01.2014

Der Strommarkt in Deutschland ist durch den starken Zuwachs an erneuerbaren Energien dezentraler geworden.

Um bei einem höheren Anteil erneuerbarer Energien eine sichere Stromversorgung zu garantieren, stehen Smart Grid-Lösungen und erweiterte Speicherkapazitäten hoch im Kurs. Ein zentraler Baustein in diesem System ist das Gebäude – und zwar nicht mehr nur als Verbraucher sondern auch als Energieerzeuger und -speicher. Welche zukunftsorientierten Technologien sich hierfür eignen und mit Hilfe welcher intelligenter Energiemanagementsysteme im Smart Grid effizient gesteuert wird, zeigt die Sonderschau „Smart Powered Building – Ihr Gebäude im Smart Grid“. Die von der Messe Frankfurt und dem ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) entwickelte Sonderschau findet vom 30. März bis 4. April 2014 bereits zum zweiten Mal zur Light + Building, der Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik, statt.

Maria Hasselman, Leiterin Bandmanagement Light + Building: „Auf der Sonderschau wollen wir die auf dem Markt verfügbaren Systeme und Technologien für eine erfolgreiche Integration dezentraler Energietechnik im Live-Betrieb zeigen. Wir legen einen besonderen Schwerpunkt auf Lösungen, die sowohl ökologisch wie ökonomisch sinnvoll sind. Wegen der hohen Resonanz auf die Premiere 2012, haben wir die Sonderschau erweitert und zusätzliche interaktive Elemente eingebaut.“

Die Sonderschau fokussiert auf gewerbliche Immobilien, besondere Schwerpunkte 2014 sind die verschiedenen Möglichkeiten der Energiespeicherung sowie deren reibungslose Kommunikation an den Schnittstellen zum Smart Grid. Die Veranstaltung richtet sich an Bauherrn, Entwickler, Architekten, Planer, Handwerker sowie alle am Bau und der Nutzung von Gebäuden beteiligten Fachleute.

Intelligente Vernetzung zwischen Energieerzeugern, Energiespeichern und dem Smart Grid

Kern der Sonderschau ist eine mobile Containerarchitektur. Reale Beispiele vermitteln, wie Kombinationen aus verschiedenen Anlagen zur Erzeugung von Strom wie Photovoltaik oder Windkraft mit Energiespeichern wie Batterien, Wärme- oder Kältespeichern zu einer unabhängigeren Energieversorgung des Gebäudes beitragen können. Die Anbindung ans Stromnetz demonstriert, wie überschüssiger Strom eingespeist wird, Energiemanagementsysteme übernehmen die optimale Steuerung der Energieflüsse. In einer Art Leitwarte werden für das Fachpublikum die Potenziale der intelligenten Vernetzung in fünf typischen gewerblichen Immobilien – Sportcenter, Produktionsbetrieb, Supermarkt, Bürogebäude und Hotel – auf Basis der Wetterdaten von Frankfurt simuliert. Der Fachbesucher kann aus Varianten an Energieerzeugern, -speichern und -verbrauchern wählen und erhält dann die für seine Parameter zutreffenden Energieverbrauchs- und -erzeugungsdaten im Monats- oder Jahresverlauf.

Forschung und Entwicklung: Energiespeicher und Schnittstellen

An der Optimierung der Energiespeicherung wird im Moment intensiv geforscht, egal ob thermisch, chemisch oder elektrochemisch. Wie der aktuelle Stand aussieht und welche neuen Technologien gerade in der Erprobungsphase sind, erfährt der Fachbesucher im Infoareal zum Thema Speichertechnologien. Auch der Kommunikation zwischen Gebäude und Smart Grid widmet sich die Sonderschau mit einem eigenen Informationsbereich. Die teilnehmenden Firmen zeigen hier unter anderem Beispiele aus ihren Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Vorgestellt werden Hard- und Softwaretools, ein Schwerpunkt liegt auf intelligenten Energiemanagementsystemen und der Kommunikation zwischen der Gebäudeleittechnik und dem Smart Grid. Informationen zu aktuellen Normen und Gesetzen runden das Angebot der Sonderschau ab. Geplant und umgesetzt hat die Sonderschau im Auftrag der Messe Frankfurt das renommierte Büro Canzler Ingenieure Frankfurt am Main/Mülheim an der Ruhr. Canzler berät und entwickelt Konzepte für transparente und wirtschaftliche Zukunftsimmobilien.

Das E-Haus des ZVEH

Das E-Haus des ZVEH (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke) nimmt diesen Faden auf und zeigt, wie sich intelligentes Energiemanagement beim Endverbraucher gestalten lässt: Das „Energiesparkraftwerk“ zeigt realitätsnah und politisch höchst aktuell, wie die Energiewende in der Praxis funktioniert und wie schon heute Energieeffizienz mit einer Steigerung von Komfort und Sicherheit einhergehen kann. Dank eigener Energieerzeugung wird zudem die Abhängigkeit von den Versorgern reduziert.

Quelle: www.light-building.com

 
 
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