LogiMat 2014: Drei BESTE PRODUKTE für Höchstleistungen der Intralogistikbranche 2014 ...

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LogiMat 2014: Drei BESTE PRODUKTE für Höchstleistungen der Intralogistikbranche 2014

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25.02.2014

„Mit dem BESTEN PRODUKT werden Unternehmen ausgezeichnet, deren Produkte für Praxisnähe, Innovation und Kostenbewusstsein im Bereich der innerbetrieblichen Logistik stehen.

Diese Unternehmen leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Rationalisierung und zur Steigerung der Produktivität in der Logistik.“

So lautet der offizielle Text in den Ausschreibungskriterien zum renommierten Preis BESTES PRODUKT, der jedes Jahr am ersten Messetag der LogiMAT verliehen wird.

Auch in diesem Jahr hatte die siebenköpfige, unabhängige Jury bestehend aus ausgewiesenen Spezialisten im Vorfeld alle eingegangenen Bewerbungen gesichtet und in einem aufwendigen Verfahren die Sieger ermittelt. Gemäß den Wettbewerbs-bedingungen wurden die Preise in den Kategorien „Beschaffen, Fördern, Lagern“ und „Kommissionieren, Verpacken, Sichern“ sowie „Software, Kommunikation, IT“ verliehen. Die Laudatio hielt der Vorsitzende der Jury Prof. Dr.-Ing. Willibald A. Günthner, Inhaber des Lehrstuhls für Fördertechnik Materialfluss Logistik der Technischen Universität München im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am ersten Messetag.

In der Kategorie „Beschaffen, Fördern, Lagern“ ging der Preis an die Firma Eisenmann Anlagenbau GmbH & Co. KG mit ihrem „Doppelkufensystem“. Es handelt sich hierbei um ein Fahrerloses Transportsystem für die Handhabung von Paletten, bestehend aus zwei Gabeln (Kuven), die denen eines Hubwagens ähneln, jedoch nicht mechanisch miteinander verbunden sind. Diese kommunizieren elektronisch miteinander und können selbständig unter Ladeeinheiten fahren. Mit einem Eigengewicht von weniger als 100 kg stemmen sie über Rotations-bewegungen der vier Antriebseinheiten Lasten von bis zu einer Tonne. Mit optischen Sensoren ausgestattet und von einem Leitrechner gesteuert, findet das Kufenpaar mit einer Geschwindigkeit von bis zu einem Meter pro Sekunde über ein optisches Spurführungssystem seinen Weg zum Ziel. Die Antriebsachsen sind in alle Richtungen frei beweglich, sodass das System nur ein Minimum an Rangierfläche benötigt und mit schmalen Fahrgassen auskommt. Sämtliche Antriebs- und Steuerungskomponenten sowie die Energieversorgung sind kompakt in den beiden Transportkufen integriert. Mit dem Doppelkufensystem wird ein Paradigmenwechsel in der Intralogistik eingeleitet, weg von schweren, teuren und stationären Maschinen hin zu einer kompakten, flexiblen und effizienten Technik. Diese Lösung bietet hohe Flexibilität und lässt sich durch den unproblematischen Um- oder Ausbau schnell an neue Bedürfnisse anpassen.

In der Kategorie „Kommissionieren, Verpacken, Sichern“ ging der Preis an Ehrhardt + Partner GmbH & Co. KG für seine Neuentwicklung „Voice Integrates RFID (VIR)“. Diese vereinigt alle Vorteile von Pick-by-Voice und RFID in einer Kommissionier-Technologie. Die Ergebnisse: verkürzte Rüstzeiten beim Multi-Order-Kommissio-nieren um bis zu 80 Prozent, eine reduzierte Fehlerquote und eine Vereinfachung des Behältermanagements. Die für VIR benötigte Hardware besteht aus dem herkömmlichen Pick-by-Voice-Talkman. Ergänzt wird dieser durch einen RFID-Reader. Beides wird am Gürtel des Kommissioniers befestigt. Bei der Kommissionierung mit VIR werden die Behälter einmalig mit einem RFID-Tag versehen und sind somit eindeutig identifizierbar. Die sprachgebundene Eingabe wird bei der neuen Technologie VIR abgelöst durch das automatisierte Erfassen der RFID-Behälteretiketten mithilfe des RFID-Scanners. Die Vorteile von Pick-by-Voice bestehen somit weiterhin: Der Mitarbeiter hat beide Hände frei und kann sich ganz auf seine Kernaufgabe konzentrieren. Die eindeutige RFID-Identifizierung sichert darüber hinaus das Tracking jeden Behälters auch beim Versand sowie eine genaue Erfassung des Rücklaufs. Die Verlustquote wird so spürbar reduziert.

In der Kategorie: „Software, Kommunikation, IT“ konnte die Firma Heidler Strichcode GmbH mit dem Produkt „PalletCube“ überzeugen. Die Innovation arbeitet mit speziellen Infrarot-Kameras und wird zum Vermessen von Paletten jeder Form eingesetzt. Platzsparend an der Decke oder Wand montiert werden die Arbeitsabläufe nicht behindert. Sobald ein Objekt in den Messebereich abgelegt oder eingefahren wird, ermittelt PalletCube automatisch die Randbereiche des Objektes und berechnet je nach seiner Größe in ca. 500 Millisekunden die Abmessungen sowie die Lademeter. In der Logistik wird es aufgrund von begrenztem Laderaum und Ladekapazität von Flugzeugen, Fahrzeugen und Schiffen immer wichtiger, Versandtarife nicht nur nach Gewicht, sondern auch nach Volumen zu berechnen. Auch um die idealen Stellplätze im Lager zu finden und eine optimale Raumauslastung zu gewährleisten, ist die Ermittlung des Volumens unerlässlich.

Die drei mit dem BESTEN PRODUKTE 2014 ausgezeichneten Produkte und Lösungen stehen beispielhaft für alle anderen Aussteller der LogiMAT 2014, die auf den 74.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in insgesamt 6 Hallen zu sehen sind.

Hintergrundinformationen:
Der Preis „BESTES PROUKT“ wurde vor 10 Jahren vom Veranstalter der LogiMAT initiiert, um auf die Spitzenleistungen der Aussteller, von denen viele aus dem Mittelstand kommen, aufmerksam zu machen. Der Preis hilft, die Produkte und Lösungen medienwirksam zu vermarkten. Namhafte Unternehmen und Medien unterstützen den Wettbewerb als Partner. Die Sieger des Wettbewerbs werden mit einer Plakette und einer Urkunde prämiert.

Der Fachjury für den Preis „Bestes Produkt“ gehören an:
Prof. Dr.-Ing. Willibald A. Günthner; VDI-Gesellschaft Fördertechnik Materialfluss Logistik (VDI-FML)
Dipl.-Ing. Norbert Hamke; Fachzeitschrift Hebezeuge Fördermittel
Prof. Dr .-Ing Rolf Jansen; Institut für Distributions- und Handelslogistik (IDH) des VVL e.V.
Prof. Dr.-Ing. Wolf Michael Scheid; VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (VDI-GPL)
Tobias Schweikl; Fachzeitschrift LOGISTRA
Dr. Petra Seebauer; Fachzeitschrift LOGISTIK HEUTE
Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Wehking; Institut für Fördertechnik und Logistik, Universität Stuttgart

Quelle: www.logimat-messe.de

 
 
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