LogiMAT 2018:
Intralogistics – Future – Technology – Neue Technologien in der ...

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LogiMAT 2018:
Intralogistics – Future – Technology – Neue Technologien in der Intralogistik

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Intralogistics – Future – Technology – Neue Technologien in der Intralogistik

LogiMAT 2018

Mittwoch, 14. März 2018 von 10:00 bis 16:00 Uhr, Forum E, Halle 9

Moderation: Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Karl-Heinz Wehking, Leiter des Instituts für Fördertechnik und Logistik (IFT), Universität Stuttgart

Der traditionelle IFT-Tag des Instituts für Fördertechnik und Logistik der Universität Stuttgart (IFT) steht unter dem Leitmotiv „Innovation, Future, Technology“. Das Fachforum behandelt in vier Vortragssequenzen wichtige Themen der Intralogistik. Hierbei stehen besonders die Themen Kommissionierung, Produktionslogistik, Simulation und Visualisierung im Fokus. Im Folgenden werden die einzelnen Sequenzen näher beschrieben.

Exzellenz in der manuellen Kommissionierung
Der Mensch ist in der Kommissionierung unverzichtbar und die klassische Person-zur-Ware-Kommissionierung weit verbreitet. In dieser Sequenz werden konkrete Optimierungsansätze für die Planung und den Betrieb manueller Kommissioniersysteme in der Produktions- und Distributionslogistik aus Sicht der Wissenschaft und Praxis präsentiert. In diesem Zusammenhang wird über verschiedenartige Anlernmethoden und innovative technische Hilfsmittel in der Kommissionierung berichtet. Als Hersteller innovativer Lösungen informieren dabei das US-amerikanische Unternehmen Google und ein Anwender von neuartigen Kommissioniertechnologien über Erfahrungen und Erwartungen an zukünftige technologische Entwicklungen in der Kommissionierung.

Effizienz durch intelligente Produktionslogistik
Die wirtschaftliche Fließfertigung von Losgröße 1 birgt zahlreiche Herausforderungen. Am IFT wurde ein neuartiges Logistikkonzept entwickelt, das die Problemstellungen der Teilebereitstellung für die variantenreiche Serienfertigung aufgreift. Das System wurde zunächst mit dem Fokus auf die Automobilproduktion entwickelt und die Leistungsfähigkeit anhand von Simulationen auf Basis von Realdaten eines Premiumfahrzeugs verifiziert. Das Anwendungsspektrum des Gesamtsystems bzw. einzelner Bestandteile ist jedoch für sämtliche Arten der Fließfertigung branchenübergreifend gegeben. Zentralen Bestandteil bilden Fahrerlose Transportfahrzeuge und ein mobiles automatisches Kleinteilelager, mit dem eine automatisierte Materialbereitstellung nach dem Ware-zum-Mann-Prinzip mit direkter Mensch-Maschine-Kollaboration realisiert wird. Nachdem alle Hardwarekomponenten prototypenhaft fertiggestellt werden konnten, befindet sich das System gegenwärtig in der Erprobungsphase. Das IFT wird das Gesamtkonzept und dessen Bestandteile vorstellen, während das Unternehmen MHP Management- und IT-Beratungs GmbH Einblicke in die industrielle Umsetzung geben wird.

Flexibler und intelligenter Transport in der Produktionslogistik
Wie kommt das in der Produktion benötigte Material zukünftig auf dem schnellsten Weg möglichst sicher an den Montageplatz? Dieser Frage widmet sich diese Sequenz, in der neben den am IFT entwickelten Lösungsansätze auch die damit zusammenhängenden Herausforderungen aufgezeigt werden. Der Fokus liegt dabei auf einer flexiblen Materialbereitstellung mittels Fahrerloser Transportsysteme und der Informationsbereitstellung an intelligenten Ladungsträgern. Neben zwei Vorträgen des IFT wird zusätzlich ein Ansatz zur Ortung und Navigation von Fahrerlosen Transportfahrzeugen durch das Stuttgarter Startup NAiSE GmbH vorstellt.

Simulation und Visualisierung in der Intralogistik
Durch immer kürzere Innovations- und Entwicklungszyklen, wachsenden Wettbewerbsdruck und steigende Dienstleistungs-, Produkt- und Variantenvielfalt hat die Materialflusssimulation an Bedeutung gewonnen. In der Intralogistik können die Materialflussprozesse durch Simulationen in allen Bereichen vom Wareneingang bis zum Warenausgang analysiert und Änderungen ohne einen Eingriff in das reale System untersucht werden. In dieser Sequenz gibt das IFT eine allgemeine Einführung in das Thema der Materialflusssimulation in der Intralogistik. Abschließend werden aktuelle Forschungsprojekte des Instituts in diesem Bereich vorgestellt. Daraufhin wird der Einsatz der Simulation und Visualisierung in der Praxis vorgestellt. PPI-Informatik bietet als Simulationsdienstleister Einblick in interessante Simulationsprojekte an Beispielen aus der Planung von FTS in der Logistik und der Simulation und Emulation von Intralogistikanlagen. Das Software- und Ingenieurdienstleistungsunternehmen IPO.Plan stellt anhand von Praxisbeispielen vor, wie durch die Nutzung der dreidimensionalen Darstellung und der virtuellen Realität eine effiziente Logistikplanung durch die Verbindung von Planung, Simulation und Visualisierung erreicht werden kann.

Neben dem IFT-Tag ist das Institut mit einem eigenen Messestand, diesmal in der Halle 5 Stand Nr. 5D30 mit einer Größe von etwa 50 m² vertreten. Dort werden aktuelle Forschungsergebnisse aus den verschiedenen Bereichen des Institutes gezeigt. Anknüpfend an die zweite und dritte Vortragssequenz wird auch das neuartige Montage- und Logistik-Groß-FTF ausgestellt. Das neue „DigiLabel“, welches eine neuartige Identifikationstechnologie mit einem ePaper-Display beinhaltet, wird ebenfalls vorgestellt.

Hinweis: Für den redaktionellen Inhalt dieser Meldung ist das Unternehmen bzw. Institut verantwortlich, das dieses Forum veranstaltet.

 

Bild & Text: logimat-messe.de

 

 
 
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