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SMM 2014: Strategien der Sicherheit

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24.03.14

Auf der SMM, the leading international maritime trade fair, präsentieren hochrangige Experten neue Konzepte für mehr Sicherheit auf den Seewegen.

Die Schifffahrt wird sicherer: Zuletzt konnten immer mehr Angriffe von Piraten auf Handelsschiffe erfolgreich abgewehrt werden. Ein Grund ist der militärische Schutz im Rahmen der EU-geführten Operation Atalanta im Golf von Aden. Seit dem 1. Februar 2009 gibt es dort einen Transitkorridor für Handelsschiffe. Internationale Marineeinheiten eskortieren Containerschiffe oder Gastanker, die diese Passage durchfahren. Die Operation sichert so den zivilen Schiffsverkehr auf den Handelswegen, unterbindet Geiselnahmen und Lösegelderpressungen und setzt das Völkerrecht durch. Ein anderer Grund für den Erfolg gegen Piraterie sind die Sicherheitsmaßnahmen der Reedereien. Vor allem private Sicherheitsteams spielen hier eine Rolle. Die Strategie hat Erfolg: „Bislang ist es den Piraten nicht gelungen, ein Schiff mit einem bewaffneten Sicherheitsteam an Bord zu boarden beziehungsweise zu entführen“, sagt Michael Behrendt, Präsident des Verbandes Deutscher Reeder (VDR). Doch das Problem ist längst noch nicht gebannt. Vor Westafrika gibt es einen neuen Krisenherd. Und so ist der Bedarf an Sicherheitsmaßnahmen und -techniken nach wie vor groß.

Piraterie ist auch Thema auf der MS&D, international conference on maritime security and defence, die am 10. September im Rahmen des SMM Thementages „Sicherheit und Verteidigung“ stattfindet – und bereits zum fünften Mal ausgetragen wird. „Auch in diesem Jahr sollen neue Möglichkeiten zum Schutz von Seewegen und Häfen erörtert werden. Das große Interesse zeigt, dass sich die MS&D als Treffpunkt und Impulsgeber für die Branche etabliert hat“, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC). Zusammen mit dem Partner DVV/Griephan und dem Deutschen Maritimen Institut (DMI) richtet die HMC die Konferenz erneut aus. Insgesamt wird es zwei Panels geben. Das erste hat das Thema „Maritime challenges of globalisation“, das zweite trägt den Titel „Future maritime capabilities“. Als Keynote Sprecherin ist Sarah Kenny, Managing Director, QinetiQ Maritime, angekündigt, die einen Vortrag zum Thema „The future development of maritime security and defence“ hält.

Moderne Marineschiffe und Fregatten
„Wir begrüßen bei der SMM erneut hochrangig besetzte Delegationen aus Marine und Küstenwache aus aller Welt“, sagt Aufderheide. Die Marine verteidigt längst nicht mehr nur nationale und Bündnisinteressen und überwacht Embargos, sondern sichert zunehmend auch Küsten und Hilfstransporte und kämpft gegen Terrorismus und Piraterie. „Die Konferenz ist eine ideale Plattform zum Austausch von Meinungen und Informationen zwischen maritimer Industrie und den Marine-Verantwortlichen“, sagt Vize-Admiral i.R. Hans-Joachim-Stricker, Ex-Befehlshaber der deutschen Flotte, Präsident des DMI sowie einer der Chairman der MS&D. In Halle B8 präsentieren sich zahlreiche Werften, Zulieferer und Dienstleister aus dem maritimen Sicherheitssektor. Ein besonderes Marine-Highlight wird während der SMM auch im Hamburger Hafen zu sehen sein. Dort geben sich moderne Marineschiffe die Ehre, unter ihnen auch aktuelle Fregatten der niederländischen und der deutschen Streitkräfte. Die SMM findet vom 9. bis 12. September 2014 auf dem Hamburger Messegelände statt.

Quelle: www.smm-hamburg.com

 
 
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