SMM 2016:
Voraus-Pressekonferenz zur SMM 2016 ...

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SMM 2016:
Voraus-Pressekonferenz zur SMM 2016

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Digitalisierung ist Leitthema

Das übergeordnete Thema der Messe ist Digitalisierung. Entsprechend zieht es sich wie ein roter Faden durch alle Messetage. Ein weiteres Augenmerk liegt auf „Green Propulsion“. Eigens zu diesem Zweck wurde die neue Halle A5 mit 3.500 zusätzlichen Quadratmetern Ausstellungsfläche konzipiert, in der exklusiv innovative Antriebstechnologien zu sehen sein werden. 

Martin Stopford, Non-Executive President of Clarksons Research Services, gab in seinem Beitrag einen Überblick über aktuelle Marktentwicklungen und Trends. Niedriges Fracht- und Charterratenniveau, erhöhter Kostendruck und immer strengere Umweltauflagen stellen die Unternehmen vor große Herausforderungen. 2016 verzeichneten die Werften die geringsten Auftragseingänge für Schiffsneubauten seit den 1980er Jahren, so Stopford. Werften und Zulieferer hätten noch ein schwieriges Jahr vor sich, so der Marktforscher. Einen Ausweg sieht Stopford vor allem im „Smart Shipping“. Die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) bietet enormes Potenzial für die Optimierung des Flottenbetriebs und die Steigerung der Produktivität. Sie wird in der Überlebensstrategie der Schifffahrt eine essenziell wichtige Rolle spielen, so Stopford.

Mit der ausgefeilten Computertechnik an Bord steigt allerdings auch die Gefahr von Sabotageakten, Datendiebstahl und Wirtschaftsspionage. Lars Robert Pedersen, Deputy Secretary General von BIMCO, erklärte bei der Voraus-Pressekonferenz, welchen Risiken Reedereien ausgesetzt sind und wie sie sich vor Cyberattacken wirksam schützen sollten. The Baltic and International Maritime Council (BIMCO) hat Anfang des Jahres – gemeinsam mit weiteren internationalen Schifffahrtsverbänden wie etwa dem International Chamber of Shipping (ICS) – die ersten Richtlinien für Cybersicherheit veröffentlicht. „Sie bieten Orientierung bei der Wahl und Anwendung der erforderlichen Verfahren und technischen Mittel und Methoden zur Abwehr von Cyberkriminalität sowie zur Begrenzung des Schadens bei erfolgreichen Angriffen“, so Pedersen.

Sicherheit, Umweltschutz, Effizienz: Mit ihren globalen Standards schafft die International Maritime Organization (IMO) seit Jahrzehnten erfolgreich die Rahmenbedingungen für die weltumspannende Schifffahrt. In seiner Rede wies IMO-Sprecher Lee Adamson auf die Notwendigkeit internationaler Regelwerke hin, die für alle Schiffe gleichermaßen gelten und keine Marktverzerrungen durch Kompromisse oder nationale Alleingänge zulassen.

Einen interessanten Perspektivwechsel unternahm Michel van Roozendaal, President bei MacGregor, einer Tochterfirma des finnischen Zulieferers Cargotec. Die Produktpalette von MacGregor umfasst die Ausrüstung für RoRo-Schiffe und Häfen sowie Lösungen für Ladungssicherung, Schüttgut-Verladung für Schiffe und Terminals, Offshore- und maritime Logistik. Aus Sicht eines internationalen Konzerns bewertete van Roozendaal die aktuelle Situation in der Schifffahrt. Er wies darauf hin, wie wichtig Konkurrenzfähigkeit und Flexibilität im immer intensiveren globalen Wettbewerb sind, und lobte ausdrücklich die deutsche Industrie für ihre innovativen und maßgeschneiderten Lösungen. Mit dem Schwerpunkt Digitalisierung betone die SMM erneut ihre Technologieführerschaft, so van Roozendaal.

 

Perfekter Appetizer für die Messe

„Die hochkarätige Besetzung auf dem Podium heute unterstreicht einmal mehr die besondere Bedeutung der SMM für die Branche“, sagt Hamburg Messe-Chef Aufderheide. „Diese Messe ist Ideen- und Impulsgeber der maritimen Wirtschaft und die ideale Plattform für Austausch, Inspiration und ganz konkrete Vertragsabschlüsse – und damit ein positives Signal für die Zukunft der Branche.  Heute ist klar geworden, dass sich die Schifffahrt ambitionierte Ziele setzen muss, um die Zukunft zu meistern. Die Branche war immer dann stark, wenn sie an einem Strang gezogen und auf Innovationen gesetzt hat. Bei der SMM 2016 wird dieser Geist deutlich zu spüren sein“, so Aufderheide.

 

Innovative Konferenzen

In drei Monaten öffnet die SMM 2016 ihre Tore: Begleitet wird die Innovationsschau erneut von einem hochkarätigen Rahmenprogramm. Das Thema Digitalisierung zieht sich hierbei durch das gesamte Angebot. Am 5. September, dem Vortag der SMM Eröffnung, diskutieren Software-Experten und Manager führender Hersteller von Antriebstechnologien im Rahmen der neuen Konferenz „Maritime Future Summit“ über die Auswirkung von „Smart Shipping“ und „Big Data“ auf die Schifffahrt von morgen. 

Beim „gmec – global maritime environmental congress“ (6. September) dreht sich alles um Green Shipping und Effizenz. Das Thema maritime Verteidigung & Sicherheit steht bei der „MS&D – international conference on maritime security and defence“ (7. September) im Mittelpunkt. Beim „Offshore Dialogue“ (8. September) diskutieren namhafte Experten die Relevanz des „Human Factor“ mit den Schwerpunkten Sicherheit, Gesundheit und Umwelt. Der „Maritime Career Market“ (9. September), die ideale Plattform zur Vermittlung von Jobs sowie zur Präsentation von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten der maritimen Branche, rundet als eigen-ständige Veranstaltung das Angebot ab. 

 

Neue digitale Themenrouten

Für die Besucher der SMM hat die Messeleitung in diesem Jahr einen besonderen Service parat: Um die Orientierung in den Hallen zu erleichtern, wurde das Austellerangebot in verschiedene Messerouten aufgeteilt. Ob „Job Route“, „Digital Route“, „Green Route“ oder „Security Route“ – ab August 2016 sind die Leitsysteme im Produktverzeichnis online sowie in der SMM App ersichtlich. 

 

 

Quelle: smm-hamburg.com

 
 
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