TRANSPORT LOGISTIC 2017:
Logistik: Digital und grenzenlos in die Zukunft ...

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TRANSPORT LOGISTIC 2017:
Logistik: Digital und grenzenlos in die Zukunft

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Logistik: Digital und grenzenlos in die Zukunft

Transport Logistic 2017

transport logistic 2017 Schlussbericht

• Digitale Revolution war Thema Nr. 1 auf transport logistic 2017
• „Logistik ist ein essenzieller Wohlstandsfaktor“
• Rekordbeteiligung aus aller Welt

Die digitale Revolution war das Thema Nummer 1 der transport logistic 2017, die vom 9. bis 12. Mai 2017 in München stattfand. Viel diskutiert wurden auch nationale Protektionismus-Tendenzen, die ein Risiko für den internationalen Handel sind. Der weltweit größte Branchentreff erlebte eine Rekordbeteiligung.
 

„Vernetzung – digital und über alle Grenzen – war das beherrschende Thema der transport logistic 2017“, erklärt Stefan Rummel, Geschäftsführer Messe München. „Wir haben hier Zukunftstechnologien zu automatisiertem Fahren, Telematik, Smart Data oder Lösungen aus der Cloud gesehen.“ Kritisch diskutiert wurden nationale Protektionismus-Tendenzen. „Die Wahlentscheidung in Frankreich ist nach Brexit und America First ein positives Signal für die global aufgestellte Logistikbranche“, so Rummel und sagt weiter: „Der internationale Austausch von Waren, Wissen und Ideen ist ein essenzieller Wohlstandsfaktor.“ Die Bedeutung der Branche ordnete auch Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, zur Eröffnung ein: „Die Logistik ist und bleibt ein Schlüsselfaktor moderner Volkswirtschaften.“

Jedes Unternehmen eine Software-Firma
Mit der Digitalisierung „steht die Logistik vor der spannendsten Innovations-phase der letzten Jahrzehnte – und gewinnt damit weiter an Bedeutung“, führte Dobrindt aus, „Entwicklungen wie der Online-Handel, die Industrie 4.0 und die Vernetzung aller Dinge bedeuten mehr Güter, mehr Transport und mehr Logistik.“ Flexport-CEO Ryan Petersen erklärte bei einer Podiumsdiskussion: „Jedes Unternehmen muss auch Software-Firma werden, denn Software ist ein Schlüsselfaktor.” Bernd Schwenger, Country Director Amazon Logistics, sagte, dass Supply Chain der falsche Begriff sei, „es muss Demand Chain heißen, der Kunde muss in den Fokus. Die letzte Meile ist dabei die größte Herausforderung“. Um die Kunden besser unterstützen zu können, „müssen diese auch bereit sein, ihre Daten zu teilen“, fügte Stefan Karlen hinzu, Vorstandsvorsitzender der Panalpina Gruppe. Und Stefan Buchner, Mitglied des Bereichsvorstands Daimler Trucks & Leiter Mercedes-Benz Lkw Daimler AG, sagte: „Dank der Digitalisierung kommen wir unserer Zukunftsvision eines nahtlosen Transports immer näher. Wir vernetzen sämtliche Verkehrsabläufe und alle am Transport Beteiligten.“

Rekordnachfrage aus aller Welt
Die transport logistic 2017 kann eine Rekordbeteiligung vermelden: 2.162 Aussteller aus 62 Ländern präsentierten sich auf der Weltleitmesse, eine Steigerung um 5,4 Prozent. Die Zahl der Besucher stieg um 9 Prozent auf über 60.000 aus 120 Ländern. Die Messe wuchs auf 115.000 Quadratmeter an, die neun Messehallen waren ausgebucht.
Neue Aussteller aus aller Welt waren an Bord, darunter China Railway Container Transport, DP World, Heathrow Airport, Kerry Logistics und Maersk. Dazu präsentierten sich 17 nationale Gemeinschaftsstände, von Bahrain über China bis Slowenien. Die Top-Ten-Ausstellerländer außer Deutschland waren: Niederlande, Italien, Belgien, Frankreich, Österreich, Spanien, Großbritannien, Tschechien, Polen und China.



Bild & Text: transportlogistic.de

 

 
 
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