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Tube & Wire 2014: Pinolenaufwickler

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07.04.2014

Diesen Artikel finden Sie in der Ausgabe Tube & Wire 2014 vom Messekurier

Pinolenaufwickler mit integriertem Anfahr- und Restlängenbereich und einem Vertikalspeicher mit Zwei-Tänzer-Funktion

Die Spezialmaschinenbau Kurre GmbH hat in Zusammenarbeit mit einem Kunden einen speziellen Pinolenaufwickler mit integriertem, separatwickelndem Bereich für Anfahr- und Restlängen sowie einem Vertikalspeicher mit einer Doppeltänzereinheit entwickelt.

Die Besonderheiten dieses Systems sind verschiedene Betriebsarten, die es ermöglichen, Produkte mit einem Ø-Bereich von 1,5 mm – 20 mm zu verarbeiten. Um diesen breiten Produktbereich abdecken zu können, beinhaltet der vorgeschaltete Vertikalspeicher ein Doppeltänzersystem. Durch die Kombination aus zwei Tänzern und einem Speicher können drei Betriebsarten ausgewählt werden. Dafür besteht der Vertikalspeicher für die Verarbeitung von dickeren Produkten aus einem Speicherschlitten und einer „großen“ Tänzereinheit sowie für dünne Produkte aus einer kleinen Tänzereinheit. Für die erste Betriebsart „Speicherbetrieb“ wird der Speicherschlitten bei einem Spulenwechsel des Aufwicklers nach oben gefahren und nimmt somit das weiterproduzierte Produkt auf.

Für die zweite Betriebsart „ohne Speicherfunktion“ wird der Speicherschlitten in der unteren Position festgesetzt. In dieser Betriebsart wird das Produkt tänzergeregelt aufgewickelt. Für diese beiden Betriebsarten steht ein Zugkraftbereich von 50N – 200N zur Verfügung. Für das Wickeln von dünnen Produkten mit einem Ø von ca. 1,5mm – 4mm steht eine weitere Tänzereinheit zur Verfügung, die einen Zugkraftbereich von 10N – 70N abdeckt. In dieser dritten Betriebsart wird der Vertikalspeicher nicht benötigt. Durch die drei Betriebsarten ist die Vertikalspeicher-Tänzereinheit ideal für Extrusionsprozesse mit Speicherbetrieb als auch für einen Wickelbetrieb ohne Speicher geeignet.

Eine weitere Besonderheit ist der „Parallelogramm-Pinolenaufwickler“ AUF-P-1250 mit einem separaten Wickelbereich für Anfahr- und Restlängen. Durch diese Technik ist es möglich, die während des Anfahrprozesses produzierten, nicht verwendungsfähigen Längen auf einen separaten Wickelbereich zu wickeln.

Somit wird nach dem halbautomatischen Überschneideprozess ausschließlich „Gutware“ auf die Hauptspule gewickelt. Analog dazu können auch Restlängen aus der Anlage auf diesen Wickelbereich gewickelt werden. Der dafür integrierte, halbautomatische Überschneideprozess kann ohne eine Reduzierung der Geschwindigkeit (max. 150m/min) vollzogen werden.

Die Vorteile dieses kombinierten Systems sind seine Flexibilität, der breite Zugkraftbereich und somit auch das große Produktspektrum, was auf der Anlage in verschiedenen Konfigurationen verarbeitet werden kann. Des Weiteren kann das nach dem Extrusionsprozess notwendige Umspulen der „Gutware“ oder das Wickeln der Anfahr- und Restlängen auf den Fußboden eingespart werden. Durch diese enorme Zeitersparnis wird der Produktionsprozess schneller, sauberer und somit effizienter. Durch technisches Know-how und modernsten Fertigungsanlagen ist die Spezialmaschinenbau Kurre GmbH in der Lage, aus einer Idee ein prozesssicheres und zuverlässiges Produkt zu entwickeln und auf die Anforderungen des Kunden abzustimmen.

Besuchen Sie uns gerne auf der Wire 2014 in Düsseldorf: Halle 9, Stand C 47

TEXT: Kurre GmbH

 
 
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