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Tube & Wire 2014: Stabstahlkomponenten für automobilen Leichtbau

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07.04.2014

Diesen Artikel finden Sie in der Ausgabe Tube & Wire 2014 vom Messekurier

Annahütte beweist Weitblick: Gemeinsames Forschungsprojekt mit Schmiedeindustrie zeigt neues Potenzial für Gewichtseinsparungen beim Kraftfahrzeugbau auf

Für Kraftfahrzeuge gilt die einfache Rechnung: weniger Gewicht ist gleich weniger CO2- Ausstoß. Auf der „Tube & Wire 2014“ in Düsseldorf zeigt das Stahlwerk Annahütte gemeinsam mit den Schwesterbetrieben der Lech-Stahlwerke (LSW), wie Antriebs- und Fahrwerkskomponenten aus Stabstahl zur deutlichen Gewichtseinsparung beim Automobilbau beitragen. Mit ihrem Beitrag zur Forschung in Richtung automobiler Leichtbau zeigen die Stahlbetriebe der Max Aicher Gruppe Weitblick.

Einsparungspotenzial bei Antrieb und Fahrwerk:
„Leichtbau in der Automobilerzeugung heißt bislang: Einsparungen an der Karosserie, Elektronik und Interieur. Wir setzen dort an, wo die Anstrengungen zur Gewichtseinsparung bis dato meist aufgehört haben: bei Antrieb und Fahrwerk.

Innovative Komponenten aus Stabstahl eröffnen hier zusätzliche Einsparungspotenziale“, sagt Peter Meyer, Geschäftsführer des Stahlwerks Annahütte. Im Gegensatz dazu ist bei den Bauteilgruppen Elektronik und Innenausstattung teilweise sogar eine Gewichtszunahme zu verzeichnen durch zusätzliche Komfortausstattung und elektronische Assistenzsysteme. z.B. Spurhalte- und Abstandsassistenten. Gemeinsam mit den Schwesterbetrieben der Lech-Stahlwerke stellt das Stahlwerk Annahütte auf der „Tube & Wire 2014“ in Düsseldorf neue Lösungsansätze vor.

Innovative Formgebung und verbesserte Materialeigenschaften
Ermöglicht wird die Gewichtsreduktion durch innovative, neue Formgebung bei einzelnen Komponenten sowie den Einsatz von speziellen Werkstoffen mit bestimmten Materialeigenschaften (z.B. höhere Festigkeit bei höherer Zähigkeit) sowie die Materialsubstitution (z.B. Umstellung von Gussteil auf geschmiedetes Bauteil). Einsparpotenzial im Bereich der Formgebung ergibt sich an vielen Stellen und durch unterschiedliche Maßnahmen – beispielsweise durch Verringerung von Wandstärken in niedrig belasteten Bereichen, durch Aussparungen an Stellen ohne funktionelle Relevanz oder durch das Anbringen von Hohlräumen in nicht hochfesten Segmenten.

Annahütte und Lech-Stahlwerk:
Mitglied der Initiative „Massiver Leichtbau“ Mit dem Vorstoß in Richtung automobiler Leichtbau beweisen die Annahütte und die Lech-Stahlwerke Weitblick. „Durch Gewichtsreduktion wird der CO2-Ausstoß von Kraftfahrzeugen und damit die Schadstoffbelastung der Umwelt wirkungsvoll verringert. Nicht umsonst werden die gesetzlichen Vorgaben in diesem Bereich immer strenger. Wir sind einer der ersten Stahlhersteller, der in diesem Anwendungsbereich die Entwicklung vorantreibt“, betont Geschäftsführer Meyer. Das Stahlwerk Annahütte und die Lech-Stahlwerke sind Mitglieder der Initiative „Massiver Leichtbau“ (mehr Informationen unter: www.massiverleichtbau.de). Ziel ist hier, auch dort Gewichtseinsparungen zu erzielen, wo in der Vergangenheit mit Leichtbau meist Ende war.

Stahl: Werkstoff der Vergangenheit und der Zukunft
Stahl hat bereits in seiner sehr langen Vergangenheit in vielfältigen Einsatzbereichen gezeigt, dass er solider Tragpfeiler unseres Lebens ist. Stahl wird auch in Zukunft eine wesentliche Rolle in allen Industriebereichen sowie in unserem täglichen Leben spielen. Seine vielfältige Einsatzfähigkeit sowohl bei Speziallösungen wie auch in der Serienproduktion sowie die 100%-ige Recycling-Fähigkeit sind nur zwei wesentliche Eigenschaften die dazu beitragen, dass Stahl gegenüber konkurrierenden Werkstoffen immer wieder vorgezogen wird.

TEXT: Annahütte und Lech-Stahlwerk

 
 
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