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K 2025: Sattler KunststoffWerk GmbH – Nachhaltigkeit in jedem Granulat: Sattler KunststoffWerk macht CO2-Fußabdruck transparent

Die EU-Klimaziele sind im Europäischen Klimagesetz verankert und umfassen Klimaneutralität bis 2050 und eine 55-prozentige Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 im Vergleich zu 1990.

Immer mehr Unternehmen setzen sich quantitative CO2-Einsparziele.

Neben der Einhaltung von ESG-Richtlinien (Environmental, Social, Governance) nimmt auch das europäische Lieferkettengesetz Unternehmen ab einer bestimmten Größe sowie mittelbar auch deren Lieferanten in die Pflicht, Klimaschutz entlang der gesamten Lieferkette mit konkreten Maßnahmen zu berücksichtigen.

 

Emissionen aus dem Einkauf von Rohstoffen sind sog. Scope 3-Emissionen, d.h. indirekte Emissionen durch bezogene Ressourcen und Dienstleistungen, welche nicht der direkten Kontrolle des eigenen Unternehmens unterliegen. Scope 3-Emissionen machen bei Unternehmen in der Regel den größten Anteil des CO2-Fußabdrucks eines Produkts aus – häufig mehr als 70%. Der Einkauf kann, indem der produktbezogene CO2-Fußabdruck (Product Carbon Footprint oder PCF) als ein relevantes Kaufkriterium festgelegt wird, sofort CO2-Emissionen einsparen bzw. es müssen keine CO2-Zertifikate zur Kompensierung dieser Emissionen aus der Lieferkette zugekauft werden. Somit wird Nachhaltigkeit im Einkauf für Unternehmen zum Wettbewerbsvorteil.

 

Denn Einkaufsabteilungen können wesentlich dazu beitragen, CO2-Emissionen in ihrer Wertschöpfungskette zu reduzieren. Dafür müssen sie den CO2-Fußabdruck der eingekauften Produkte kennen. Unternehmen erhalten immer mehr Anfragen von Kunden, die wissen möchten, wie viel CO₂ die von ihnen gekauften Produkte ausstoßen. Doch wie lässt sich dies berechnen?

 

Die Sattler KunststoffWerk GmbH fertigt kundenspezifische, durchgefärbte Kunststoffgranulate sowohl aus Neuware als auch aus Sekundärrohstoffen. Für die Bestimmung des PCF der einzelnen Compounds hat das Unternehmen mit dem Kunststoff-Institut Lüdenscheid und Carbon Minds zwei kompetente Partner für dieses Pilotprojekt ins Boot geholt.

Sattler PC Ekalon® RecyclingCompounds sind seit mehr als 25 Jahren UL-gelistet, VDE-geprüft, haben einen Rezyklatanteil von mindesten 90% – und werden mit 100% Ökostrom aus norwegischer Wasserkraft plus betrieblicher Photovoltaik produziert. Damit weisen sie einen minimalen CO2-Fußabdruck auf und für die Kunden der Sattler KunststoffWerk GmbH entsteht ein Mehrwert durch echte Nachhaltigkeit.

 

Wie nachhaltig kundenspezifische Sattler RecyclingCompounds sind, steht seit neuestem schwarz auf weiß auf dem vom Kunststoffinstitut Lüdenscheid zertifizierten produktbezogenen CO2-Fußabdruck – und zwar in Kilogramm CO2-Äquivalenten pro Kilogramm produziertem und verpacktem Kunststoffgranulat. Betrachtet wird dabei „cradle to gate“ – dem Weg der Produkte von der Wiege bis zum Verlassen des Werkstors. Diese Daten hat das Team des Sattler KunststoffWerks dem Kunststoff-Institut Lüdenscheid und Carbon Minds zur Verfügung gestellt.

Zum Einsatz kam eine TÜV geprüfte Methode, um den Product Carbon Footprint des gesamten Compound-Portfolios für jedes einzelne Produkt zu berechnen und gemäß ISO 14067 dokumentieren. Als direkter Ansprechpartner für die Datenerhebung und Konsolidierung verband das Kunststoff-Institut die Fachexpertise der Kunststoffverarbeitung mit dem Hintergrundwissen der normgerechten CO2-Bilanzierung. Über Exporte aus dem hauseigenen ERP-System des Sattler KunststoffWerks konnte verursachungsgerecht die Sachbilanz eines jeden Compounds basierend auf den individuellen Rezepturen gebildet werden. Moderne Datenverarbeitung sowie die ausgezeichnete Expertise der Dateningenieure von Carbon Minds ermöglichte daraufhin eine automatische Wirkungsabschätzung der Umweltbelastungen nach dem „Global Warming Potential“ über 100 Jahre (GWP 100a) sowie eine Dokumentation der Ergebnisse in Form von produktspezifischen Zertifikaten. Zwischen der Datenerhebung bei Projektstart bis zum erfolgreichen Projektabschluss der Portfoliobilanzierung mit den finalen Berechnungsergebnissen in Form der PCF-Zertifikate lagen rund sechs Monate.

 

Sattler Compounds und Sattler RecyclingCompounds sind kundenspezifisch durchgefärbte Kunststoffgranulate aus Polycarbonat und weiteren hochwertigen technischen Thermoplasten – 100% „Made in Germany“:

 

  • Punktgenaue und sofort verarbeitbare Compounds und RecyclingCompounds, statt Selbsteinfärbung
  • Ideal geeignet für anspruchsvolle Sichtteile
  • Gleichbleibend hohe Qualität, von der Farbe über die Fließfähigkeit bis hin zur Bruchfestigkeit und Flammwidrigkeit
  • Einfärbungen ab 25 kg
  • Mindestens 90 % Sekundärrohstoffe und 100 % Ökostrom bei allen RecyclingCompounds.