Ausgabe zur BAUMA 2016

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Der Kundenbranche geht es gut, die Bauindustrie wächst, der Bedarf ist da - nicht nur in Europa, son- dern vor allem auch weltweit. Beispiel USA: Hier befinden sich die Geschäfte im Aufwind. Um rund 19 Prozent haben allein die europäischen Hersteller 2014 ihren Absatz dort steigern kön- nen. Die Signale sind auch 2015 positiv. Ein wesentlicher Motor dieses Nachfrageimpulses sind dort unter anderem die Bauma- schinenvermieter. Diese waren schon im vergangenen Jahr der bedeutendste Abnehmer in den USA. Auch der europäische Markt nimmt wieder Fahrt auf und die europäische Bauwirtschaft kommt langsam aus den Negativschlag- zeilen. Laut dem Marktforschungs- institut Euroconstruct werden sich alle Bausektoren in Europa im Jahr 2015 erholen. Das führt zu einer insgesamt besseren Nachfrage nach Maschinen. Großbritanni- en und Skandinavien gehören zu den vielversprechendsten euro- päischen Märkten. Und auch der deutsche Markt bleibt ein Stabili- tätsanker in Europa. Nach Einschätzung der Indus- trieverbände wird sich China, der weltweit größte Markt für Bauma- schinen, im laufenden Jahr stabi- lisieren, wenn auch zunächst auf niedrigem Niveau. Im Jahr 2014 musste die Branche in China zum dritten Mal in Folge ein Minus im zweistelligen Bereich verkraften. Eine wirkliche Trendwende ist auf- grund der jungen Maschinenparks und der Überkapazitäten noch nicht in Sicht, jedoch eine Erho- lung. Die prognostizierte Markt- größe für Baumaschinen in China im Jahr 2015 beläuft sich laut dem Statistikunternehmen Statista auf annähernd 44 Milliarden US-Dollar. Neben den traditionellen Märk- ten befinden sich auch die Märkte des Nahen und Mittleren Ostens im Aufwind. So zählt der Bausektor in Saudi-Arabien laut Germa- ny Trade and Invest derzeit zu den wachstumsstärksten Wirt- schaftssektoren des Landes. Vor allem die hohen staatlichen In- vestitionen in den Ausbau der Transportinfrastruktur werden der Branche auch mittelfris- tig ein überdurchschnittliches Wachstum sichern. Nach vorläu- figen Angaben konnte die Bau- wirtschaft der Golfmonarchie im Jahr 2014 real um 6,7 Prozent zulegen. Nach Saudi-Arabien sind die Vereinigten Arabischen Emirate der größte Markt für Bauprojekte in der Golfregion. Laut den GTAI-Analysten boom- te hier in 2014 der Wohnungs- bau mit Investitionen von ins- gesamt 16 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ent- spricht. Auch Indien sollte nach dem Dafürhalten von Brancheninsidern konjunkturell wieder Fahrt aufneh- men. Die Managementberatung Off-Highway Research rechnet damit, dass der Absatz von Bau- maschinen im siebtgrößten Staat der Erde spätestens im Jahr 2016 wieder den bisherigen Maximal- wert aus dem Jahr 2011 erreicht. Damals wurden über 72.000 Ein- heiten verkauft. Bis 2018 prog- nostizieren die Analysten einen kontinuierlichen weiteren Anstieg auf annähernd 97.000 Einheiten. Die gefragtesten Produkte auf dem Subkontinent bleiben dabei die gleichen wie heute: Baggerlader, Raupenbagger, Mobilkrane, mobile Kompressoren, Verdichtungsgeräte und Radlader. Gegen ein mögliches Wachstum auf den Weltmärkten spricht die Unvorhersehbarkeit durch politi- sche Krisen. Das entscheidende Kriterium für die Industrie ist, inwieweit sich die Kunden von diesen Unsicherheiten beeinflus- sen lassen, wie sie reagieren und agieren. Johann Sailer, Vorsit- zender des VDMA-Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen, stellt deshalb fest: „Alle Szenari- en scheinen uns möglich. Höhen- flüge erwarten wir deshalb nicht. Dennoch sind wir optimistisch, auch für die bauma im nächsten Jahr.“ Eine Einschätzung, die den Ausstellern und Besuchern der Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbau- maschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte sicherlich entgegen kommt. Weitere Informationen unter www.bauma.de Growth in the traditional markets T he industry associations are seeing good pros- pects for the construc- tion machinery and buil- ding machinery market in the current global market. Things are going well for the customers, the building industry is growing, and demand is there—not only in Europe, but above all world- wide. Take the US, for example: Here business is buoyant: In 2014 the European manufactu- rers alone managed to increase their sales there by around 19 percent. And the signals for 2015 are also positive. Compa- nies hiring out construction ma- chinery are one of the key dri- vers of this demand. Last year already they were the biggest customer in the US. The market in Europe is also picking up again, and the Euro- pean construction industry is no longer hitting the headlines for the wrong reasons. According to market researchers at Eurocon- struct, all the segments in the building industry in Europe will recover in 2015. That will lead to an overall improvement in de- mand for machinery. Great Brit- ain and Scandinavia are among the countries offering the most promise in Europe. And the Ger- man market will continue to be an anchor of stability in Europe. According to the industry as- sociations, China—the world’s biggest market for construc- tion machinery—will stabilize in the current year, although initially at a low level. In 2014 the sector in China had to cope with a double-digit de- crease—for the third time in a row. A real turnaround in this situation is not yet in view, because of overcapacities and the relatively new machinery fleets, but some recovery is predicted. The statistics com- pany Statista is forecasting the market for construction machinery in China will reach a value of almost 44 billion US dollars in 2015. Also picking up, alongside the traditional markets, are the markets of the Near and Mid- dle East. The building sector in Saudi Arabia, for example, is cur- rently one of the fastest growing sectors of the country’s economy, according to Germany Trade and Invest (GTAI). In the medium term, too, this high level of state investment in expanding the transport infrastructure will ensure above-average growth for the sector. Provisional figures for 2014 in the construction in- dustry in this Gulf monarchy put growth at around 6.7 percent in real terms. The second larg- est Gulf market for construction projects is the United Arab Emir- ates. According to GTAI analysts residential construction boomed here in 2014, with investment totaling 16 billion US dollars, representing a rise of 35 percent compared to the previous year. The market in India, too, ac- cording to sector insiders, should also move forward again. The consultants at Off-Highway Re- search are expecting sales of construction machinery by latest 2016, in this, the seventh-larg- est country on Earth, to regain the highest level reached so far, in 2011. In that year 72,000 units were sold. By 2018, the an- alysts predict that sales will rise continuously to in the region of 97,000 units. The products most in demand on the sub-continent remain the same as today: back- hoe loaders, crawler-excavators, mobile cranes, mobile compres- sors, compaction equipment and wheel loaders. Uncertainty through politi- cal crises is a factor that could halt growth on the world mar- kets. The key criterion for the industry is the extent to which the customers let themselves be influenced by these uncertain- ties—how they act and react. Johann Sailer, President of the VDMA Construction Machinery and Building Materials Machinery Association, observes: “Any sce- nario seems possible to us. So we are not expecting the markets to outperform. Nevertheless we are optimistic, including for bauma next year.” For the exhibitors and visitors taking part in the World’s Leading Trade Fair for Construction Machinery, Build- ing Material Machines, Mining Machines, Construction Vehicles and Construction Equipment this is an encouraging outlook. Further information: www.bauma.de TEXT: PRAXIS EDV- BETRIEBSWIRTSCHAFT- UND SOFTWARE-ENTWICKLUNG AG LANGE STRASSE 35 D-99869 PFERDINGSLEBEN W as ist das genau? Die Erklärung ist genauso einfach, wie die Handha- bung. PEFF steht für PRAXIS Enterprise Foundation Frame- work und ist eine Produkti- onsfabrik für Software. Leicht, schnell, unabhängig lautet hier das Motto. Mit PEFF werden extrem schnell, leicht und kostengünstig, webba- sierende Softwareapplikationen für Unternehmen, sogenannte firmApps, entwickelt. PEFF liefert maßgeschneiderte Applikation für browserbasierte und mobile Endgeräte. firmApps sind ‚kleine‘ Softwareanwendungen, die immer dann zum Einsatz kommen, wenn der Standard einer Software oder eines softwaregestützten Prozes- ses nicht den Anforderungen der Anwender entspricht. firmApps müssen dabei nicht zwangsläu- fig eine eigene Oberfläche be- sitzen, sondern sie können z.B. auch als eine Schnittstelle sowie als Datentransporter fungieren oder dazu dienen Daten in ei- nem Drittprogramm darzustellen. Die PEFF-Technologie eignet sich hervorragend, um eine bestehen- de Software nach individuellen Vorstellungen zu erweitern. Kos- tenintensive Erweiterungen vom Hersteller selbst sind dabei nicht mehr notwendig, ebenso Neuan- schaffungen. Mit PEFF machen Sie sich unabhängig von Zwängen der Softwareindustrie PEFF bietet einen browserun- abhängigen, Business zentrierten und .Net- basierenden Server, der speziell für RIA, Web und Software-as-a-Services (SAAS)- Anforderungen konzipiert ist. Die- ser Aufbau sorgt für eine optimale und wirtschaftliche Softwarean- wendung für die User und damit minimale Kostenstrukturen. Getrennt voneinander arbeiten View (Darstellung im Browser / mobilem Gerät), Controller (Ein- gabe und Ausgabe der Daten) und Model (Programmlogik mit den Funktionen der firmApp). Dank dieser Struktur bietet PEFF höchs- te Flexibilität und Kreativität bei der Umsetzung individueller Ap- plikationen – und dies alles ohne Code, denn PEFF arbeitet als No- Code-System nach dem Baukasten- prinzip! Im einfachsten Fall wird PEFF mit dem zugehörigen Server und mit einer Standard- Datenbank auf einem System installiert. Ob Daten in eine Datenbank z.B. eines CRM/ERP-Systems gespei- chert werden sollen oder diese nur lesbar gestaltet werden sollen, ob Daten für einen Report abgefragt werden sollen, oder – komplex und umfangreich – Anwendungen rund um Geodaten, Ortung von Fahr- zeugen und Maschinen oder Daten und Dokumente Dritten als integ- rierte Cloudvariante zur Verfügung gestellt werden sollen - PEFF lie- fert alle Funktionen, die benötigt werden, um ein firmApp nach indi- viduellen Anforderungen zu gestalten. Mittels eines Data Services können parallel verschie- denste Datenbankstrukturen von unterschiedlichen Datenbank-ori- entierten Anwendungen eingele- sen und zusammengeführt werden ohne die grundsätzliche Datenhal- tung zu beeinflussen. Die PEFF-Technologie ist für nahezu Jedermann leicht zu erler- nen. Eine Einstiegsschulung wird empfohlen. Im Nachgang bietet das PEFF-Forum viel Input und Austausch mit anderen firmAppern und den Entwicklern dieser Tech- nologie. PEFF rollt den Markt der App-Anwendungen neu auf Wachstumaus traditionellen Märkten • Hohe Zuwächse für nordamerikanischen Markt erwartet • Naher und Mittlerer Osten entwickeln sich gut

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