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4

AUTOMATICA -

MESSE HIGHLIGHTS

Anzeige

D

ie neueste Produktrei-

he der HSB Automation

GmbH in Reutlingen

wurde mit dem Ziel entwickelt,

Laufruhe, hohe Tragzahlen und

kompakte Abmaße mit einheit-

licher Bauform sowie hohen

Verfahrgeschwindigkeiten zu

vereinen.

Es stehen fünf Baugrößen mit

jeweils unterschiedlichen Steigun-

gen zur Verfügung:

HSB-kgt® Ø 12 mm, Ø 16 mm,

Ø 20 mm, Ø 25 mm und Ø 32 mm.

Die Kugelgewindespindeln wer-

den von namhaften Herstellern

teils auf HSB-eigenen Werkzeu-

gen gerollt. Die Genauigkeits-

klassen sind T7 (52 µm/300 mm)

sowie T5 (23 µm/300 mm).

Die Kugelgewindemuttern, lie-

ferbar als Zylinder- und Flansch-

muttern, werden im eigenen

Haus gefertigt. Die neu entwi-

ckelte Deckelumlenkung mit op-

timierter Umlenkgeometrie lässt

hohe Betriebsdrehzahlen zu.

Alle Teile werden aus besten Vor-

materialien mit höchster Präzisi-

on gefertigt und garantieren op-

timales Laufverhalten und hohe

Tragzahlen.

Mögliche

Verfahrgeschwin-

digkeiten sind bis zu 3 m/s bei

Drehzahl n = 3000 min

-1

realisier-

bar.

Die maximal mögliche Gesamt-

länge bei einteiliger Spindel be-

trägt 5600 mm, bei mehrteiligen

Spindeln wurden schon Hübe von

über 10000 mm realisiert.

Halle B5, Stand 335

Kugelgewindetriebe HSB-kgt

®

DENSO Robotics präsentiert Highlights auf der AUTOMATICA

Europa-Premiere der neuen „HSR“ SCARA-Roboterserie und Vorstellung des Kompaktroboters „Cobotta“ zur Mensch-Roboter-Kollaboration

D

ENSO Robotics präsen-

tiert Highlights auf der

„AUTOMATICA“. Euro-

pa-Premiere der neuen

„HSR“ SCARA-Roboterserie, Vor-

stellung des Kompaktroboters

„Cobotta“ zur Mensch-Robo-

ter-Kollaboration, optimiertes

3D Bin Picking, Industrie 4.0

Lösungen, sowie Anwendungen

aus der Praxis.

DENSO Robotics präsentiert auf

der diesjährigen Messe erstmals in

Europa die neue HSR High Speed

Roboterserie, den kompakten

Sechs-Achs-Roboter für Mensch-

Roboter Kollaboration / sowie op-

timiertes, schnelles 3D Bin Picking

und die Präsentation von Industrie

4.0 Lösungen / Live-Demonstrati-

onen am Messestand (Halle B5,

Stand 311).

„HSR“Real High Speed Roboter:

Die neue Serie macht roboterge-

stützte Anwendungen effizienter

Diese neue HSR-Serie von DEN-

SO Robotics umfaßt drei Grundmo-

delle und werden automatisierte

Anwendungen wie u.a. Pick-and-

Place künftig noch schneller und

damit effizienter machen. Denn

die neue Serie – basierend auf

Weiterentwicklungen aus den

jahrzehnte langen Erfahrungen

im Klein-Roboterbau – kann eine

hohe Anzahl von Zyklen je Mi-

nute umsetzen: Kontinuierlich,

unkompliziert und zuverlässig!

Für die aktuellen und zukünf-

tigen Anforderungen an Kom-

paktroboter dürfte diese Serie

neue Standards setzen. Darüber

hinaus bieten die Modelle große

Armreichweiten (von 480-650

mm) und eine Traglastfähigkeit

von bis zu 8 kg.

„Cobotta“ Mensch-Roboter

Kollaboration: Der neue, kom-

pakte Sechs-Achs-Roboter von

DENSO

Erstmals in Europa zu se-

hen sein wird der COBOTTA von

DENSO Robotics – eine inno-

vative Neuentwicklung eines

Leichtgewicht-Roboters für die

zunehmend wichtigen Anwen-

dungen im Bereich Mensch-Ro-

boter-Kollaboration. Der Roboter

ist mit 3,8 kg extrem leicht und

arbeitet mit Traglasten bis zu

500 gr. Die Steuerung ist in den

Roboterarm integriert – selbst-

verständlich ist sie als offene

Plattform entwickelt und läßt

sich daher flexibel in bestehen-

de Systeme integrieren. Mit sei-

ner Kompaktheit eignet sich das

neue Modell hervorragend zum

Arbeiten auf begrenztem Raum

sowie mit kleinen Teilen – er ist

damit der perfekte „kleine Hel-

fer“ bei Desktop-Anwendungen

etwa im Laborbereich. Entschei-

dend ist die Sicherheit in der Zu-

sammenarbeit mit Menschen, der

Roboter ist auch im Design und

Technik dieser Herausforderun-

gen angepasst. Eine Besonder-

heit ist die flexible Aufstellung

oder Anbringung – alle Montage-

arten sind möglich, ebenso eine

fahrbare Lösung.

DENSO Robotics auf der

„AUTOMATICA“: Halle B5, Stand 311

TEXT & BILD:

MESSE MÜNCHEN GMBH

MESSEGELÄNDE,

81823 MÜNCHEN

D

ie industrielle Bildver-

arbeitung (IBV) kann

sich über Umsatzstei-

gerungen im zwei-

stelligen Bereich freuen. Dabei

wächst die Nachfrage nach im-

mer leistungsfähigeren Kompo-

nenten und Systemen, getrieben

durch immer anspruchsvolle-

re Automatisierungsprojekte,

beständig. Die AUTOMATICA

2016, vom 21. bis 24. Juni in

München, zeigt die Neu- und

Weiterentwicklungen in der IBV-

Branche.

Anbietern und Systemintegra-

toren der Bildverarbeitungsbran-

che gelingt es immer wieder, mit

zukunftsweisenden Entwicklungen

zur Realisierung neuer Automati-

sierungskonzepte beizutragen. Die

Fortschritte in der Servicerobotik,

die Trendthemen Industrie 4.0

und Mensch-Maschine-Kollabora-

tion sowie branchenspezifische

Aufgabenstellungen aus führen-

den Industriezweigen fordern

auch heute die Innovationskraft

der Bildverarbeiter. „Gerade die

schnelle Reaktion auf Anwender-

wünsche zeichnet unsere Bran-

che aus und sorgt gleichzeitig

für Dynamik und Wachstum. Das

unterstreichen auch die Zahlen.

Erzielte die Robotik und Au-

tomation 2014 mit einem Zu-

wachs von neun Prozent ein

neues Rekordergebnis, war es

doch wieder einmal die indust-

rielle Bildverarbeitung, die mit

einer Steigerung von 16 Prozent

auf 1,9 Milliarden Euro Umsatz

den größten Zuwachs verzeich-

nen konnte“ betont Dr. Norbert

Stein, Geschäftsführer der Vitro-

nic GmbH und Vorstandsvorsit-

zender des VDMA-Fachverbandes

Robotik+Automation.

Von der Standardapplikation…

Die überaus positive Entwick-

lung hat einen handfesten Grund:

Viele Automatisierungsprojekte

lassen sich ohne Visionsysteme

schlicht nicht realisieren. Das

fängt bei einfachen Aufgaben wie

Lesen von Barcodes oder Data Ma-

trix Codes an, geht über Standard-

aufgaben wie Sortieren von Keksen

oder Pralinen in der Lebensmittel-

industrie und endet bei hochkom-

plexen Bildverarbeitungsaufgaben

in der Automobilindustrie.

Wie einfach sich gerade Stan-

dardaufgaben heute lösen las-

sen, können die Besucher auf

der AUTOMATICA vor Ort erleben.

Das Zauberwort lautet hier Smart

Kamera. Und diese nehmen nicht

nur Bilder auf, sondern werten sie

dank integrierter Prozessoreinheit

zur Datenverarbeitung auch gleich

selbst aus. Der PC wird damit

überflüssig. Die Neuentwicklungen

auf diesem Sektor überzeugen bei

kompakter Bauweise mit deutlich

gestiegener Performance.

„Durch die Kombination schnel-

ler Bildfrequenzen mit hohen

Rechnerleistungen können An-

wender Auflösung, Geschwindig-

keit und Leistung selbst an den

schnellsten Fertigungslinien op-

timieren. So können sie Zyklus-

zeiten verringern, die Produktivi-

tät steigern, die Auflösung ohne

Durchsatzverlust erhöhen oder

zusätzliche Prüfungen durchfüh-

ren, ohne die Zykluszeiten zu er-

höhen“, erklärt Jörg Küchen, Vice

President bei Cognex.

… hin zu komplexen Aufgaben

Doch nicht jede Aufgabenstel-

lung lässt sich mit Standardkom-

ponenten und Plug+Play-Instal-

lationen lösen. Im Gegenteil:

Kommt eine gewisse Komplexität

ins Spiel, sind Systemintegra-

toren a la ISRA Vision, Vitronic,

und VMT gefragt. Harald Mikeska,

VMT-Bildverarbeitungsspezialist

der ersten Stunde, weiß, worauf

es bei komplizierten Anwendun-

gen gerade in der Automobilin-

dustrie ankommt: „Die Vielzahl

von Modellvarianten insbesonde-

re im Premiumbereich erfordert

vermehrt die inline-Überwachung

von Montageprozessen. Bei einem

namhaften Automobilhersteller im

Großraum Stuttgart werden direkt

an der Linie im Fließbetrieb bis

zu 120 verschiedene Montageteile

und Baugruppen am Unterboden

überwacht. Dazu kommen hoch-

leistungsfähige Bildverarbeitungs-

und Laserscanner-Lösungen von

VMT mit bis zu 12 Kameras zum

Einsatz, die eine Verfügbarkeit

größer 99,8 Prozent erreichen

müssen.“

Auf der AUTOMATICA präsen-

tieren sich nicht nur Hersteller

von BV-Komponenten, sondern

auch Systemintegratoren und For-

schungsinstitute sowie der VDMA

Industrielle Bildverarbeitung mit

dem Gemeinschaftsstand Machine

Vision Pavilion.

Industrie 4.0 und

weitere Trendthemen

Ein zentrales Thema auf der AU-

TOMATICA wird auch die Industrie

4.0 sein. Mit Spannung erwartet

man hier, welche Fortschritte und

Weiterentwicklungen im Hinblick

auf die direkte Vernetzung der

Bildverarbeitung mit der Steue-

rungswelt in der Produktion reali-

siert werden konnten und wie sich

die Datenübertragung – Stichwort

Schnittstellen – darstellt.

Christof Zollitsch, Geschäfts-

führer von Europas führendem

BV-Technologieführer Stemmer

Imaging, stellt fest: „Ich sehe

die Bildverarbeitungstechnologie

als elementaren Bestandteil von

Industrie 4.0. Ohne Bildverarbei-

tung ist dieses Konzept nicht re-

alisierbar. Durch die hohen Anfor-

derungen an sensorische Systeme

stellt Industrie 4.0 aber auch eine

große Chance für die Bildverarbei-

tung dar, sich in der Produktion

als Schlüsseltechnologie weiter

zu etablieren. In welche Richtung

künftige Entwicklungen gehen,

wird sich bereits auf der AUTOMA-

TICA zeigen.“

Zeigen wird sich in München

auch, wie rasch die Miniaturisie-

rung von High-Tech-Kameras vor-

anschreitet, welche Auflösungen

zwischenzeitlich erreichbar sind,

wie der Einzug immer leistungs-

fähigerer Beleuchtungssysteme

zu höherer Prozesssicherheit führt

und warum Laserlichtschnitt-

Technologien die internationalen

Märkte nicht nur im Automotive

Bereich mehr und mehr durchdrin-

gen. Wer sich umfassend über neu-

este Entwicklungen von der Kom-

ponente bis zur Komplettlösung

informieren möchte, ist auf der

AUTOMATICA genau richtig: Be-

reits ein halbes Jahr vor Messebe-

ginn hatten bereits über 80 Aus-

steller allein aus der IBV-Branche

ihre Messeteilnahme zugesagt.

Vision: Das Auge der Automation

Innovationen in der Industriellen Bildverarbeitung

Innovationen in der Industriellen Bildverarbeitung