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LIGNA 2019: Mit Forschung und Lehre Zukunft gestalten

By März 14, 2019LIGNA

Mit Forschung und Lehre Zukunft gestalten

Die Veranstalter der LIGNA nehmen ihre Verantwortung, den Nachwuchs zu fördern und der Wissenschaft Platz einzuräumen, sehr ernst. Der Bereich „Forschung und Lehre“ ist seit vielen Jahren Bestandteil der LIGNA, die vom 27. bis 31. Mai 2019 in Hannover ausgerichtet wird. Wissenschaft und Forschung tragen ganz wesentlich zur Gestaltung der Zukunft und der Lösung von Problemen bei.

Die Veranstalter der LIGNA nehmen ihre Verantwortung, den Nachwuchs zu fördern und der Wissenschaft Platz einzuräumen, sehr ernst. Der Bereich „Forschung und Lehre“ ist seit vielen Jahren Bestandteil der LIGNA, die vom 27. bis 31. Mai 2019 in Hannover ausgerichtet wird. Wissenschaft und Forschung tragen ganz wesentlich zur Gestaltung der Zukunft und der Lösung von Problemen bei. In Halle 11 präsentieren sich daher Meisterschulen, Fachschulen, Fachhochschulen sowie Universitäten, um die neuesten Ergebnisse und Entwicklungen hinsichtlich Wissenschaft, Forschung und Entwicklung zu zeigen sowie Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung vorzustellen. Innerhalb der Präsentationsfläche „Forschung und Lehre“ präsentieren sich auf dem „LIGNA.Campus“ zahlreiche forschungstreibende Hochschulen mit Kreativität und hochqualitativer Forschungsarbeit:

Fachhochschule Salzburg Campus, Kuchl
Die Fachhochschule Salzburg Campus Kuchl zeigt sich in Halle 11, Stand E62, mit ihrer Technologie- und Forschungsplattform „Hybrid Materials“. Hybride Materialien sind vielversprechende, neuartige Verbundwerkstoffe und Materialverbünde, welche aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften und durch Kopplung mit neuen Verarbeitungstechnologien neue Potenziale eröffnen. Dies wird am Beispiel „Biogene Filamente für den 3D-Druck“ demonstriert.

Hochschule für Forstwissenschaft, Rottenburg
In Halle 11, Stand F75, zeigt die Hochschule für Forstwissenschaft aus Rottenburg unter anderem ein neu entwickeltes Brettsperrholz aus Laubholz. An der erfolgreichen Umsetzung waren Partner aus Forschung und Praxis beteiligt.

Hochschule für nachhaltige Entwicklung, Eberswalde
Die Hochschule Eberswalde stellt in Halle 11, Stand F69, eine neue Methode zur Strukturüberwachung im Holzbau mittels eines leitfähigen Klebstoffs vor, deren Erforschung im Rahmen des Förderprogramms „Nachwachsende Rohstoffe“ des BMEL über die FNR gefördert wird. Mit elektrisch leitfähigen Partikeln gefüllte Klebstoffe ermöglichen dabei bereits im Labormaßstab die Sensorik von Dehnungen, Temperaturen und Feuchtigkeiten. Hintergrund ist die Sicherheit von Bauwerken sowie die Verwendung nachhaltig nutzbarer Materialien, da Konstruktionen aus Holz in öffentlichen und halböffentlichen Räumen (Brücken, Messe- sowie Bahnhofshallen, Silos und Lagerhallen) in besonderem Maße einer zeitlichen Veränderung unterworfen sind und ein höheres Gefährdungspotenzial als solche aus vergleichbaren Materialien aufweisen.

Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo
Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe präsentiert sich in Halle 11, Stand F67, mit Forschungsergebnissen und entsprechenden Transferleistungen. Hier steht die Ermittlung der Eigenschaften und Kerngrößen von Ölpalmenholz, die Entwicklung von Produkten sowie die Produktprüfung aus Ölpalmenholz, die Leichtbaukonstruktion, Verbindungstechnik und Technikintegration im industriellen und handwerklichen Möbel- und Innenausbau von Mobilien und Immobilien, Production Excellence, Optimierung von Produktionsprozessen in der Holz- und Möbelindustrie sowie im Holzbearbeitungsmaschinenbau im Mittelpunkt.

Technische Hochschule Rosenheim, Rosenheim
In Halle 11, Stand D88, geht es bei der Technischen Hochschule Rosenheim um die wandelbare und vernetzte Produktionsumgebung. Stetig steigende Anforderungen im Bereich Individualisierung und Digitalisierung erfordern schnelles und flexibles Handeln. In ihren Forschungsprojekten kommunizieren und kooperieren Menschen, Maschinen, Logistik und Produkte direkt und dezentral miteinander. Verantwortungs- und Kompetenzstrukturen werden dezentralisiert und sorgen für eine optimale, systembruchfreie Vernetzung aller Wertschöpfungsteilnehmer, angefangen bei der Idee für ein neues Produkt über die Entwicklung, Fertigung, Nutzung bis hin zur Wartung.

Universität Kassel, Forschungsplattform BAU KUNST ERFINDEN, Kassel
Die Universität Kassel präsentiert sich in Halle 11, Stand F66, mit der Verbundplatte TETHOK. An der Universität Kassel wird im Forschungsverbund „Textile Tektonik für den Holzbau“ ein Endlosfaden aus Massivholz entwickelt, der als Halbzeug für technische Textilien verwendet werden kann und völlig neue Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Die hervorragende Ökobilanz, Ästhetik und die natürlichen Leichtbaueigenschaften von Massivholz können so mit den Vorteilen textiler Konstruktionen vereint werden. Die Vorteile von Textilien liegen in ihrer überragenden Eignung für den Leichtbau, ihren Funktionalisierungs- und Formgebungsmöglichkeiten, ihren hochentwickelten und erprobten Herstellungs- und Verarbeitungstechnologien sowie in ihrer seit Jahrtausenden bekannten und immer wieder wandelbaren charakteristischen Ästhetik paralleler und sich überkreuzender Fäden.

Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA), Freiburg im Breisgau
Die Forstwirtschaftliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg vermittelt in Halle 11, Stand E67, einen Überblick über die aktuellen Fragestellungen der Laubholzforschung. Diese reichen von den Ansätzen zur Beurteilung der Qualitätsentwicklung neuer Laubholzarten mittels Güteansprache im stehenden Zustand mit Blick auf eine zukünftig potenziell verfügbare Ressource über die Ergebnisse zur Anwendung neuer Technologien zur Rohholzbewertung und Qualitätsbeurteilung bis hin zu Forschungskonzepten zu neuartigen Verwendungsmöglichkeiten für Laubholz.

Forschungsplattform Holzbearbeitungsmaschinen e. V., Frankfurt
Unter der Devise „Zukunft Holzbearbeitung – Ideen verbinden“ treibt die Forschungsplattforum Holzbearbeitungsmaschinen e. V. in Halle 11, Stand E69, die vorwettbewerbliche Forschung in der Branche voran. Hier sitzen Industrieexperten, Wissenschaftler und Branchenprofis an einem Tisch, um die Zukunft der Holzbearbeitung zu gestalten. Ein besonderes Anliegen der FPH ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Kleinen und mittleren Unternehmen wird die Chance geboten, zusammen mit den Großen der Branche an umfangreichen Forschungsprogrammen mitzuarbeiten.

Weitere Informationen zur LIGNA, zum begleitenden Programm, geführten Besuchertouren, Sonderformaten und Neuheiten rund um die Messe sind unter www.ligna.de zu finden.

 

Bild & Text: ligna.de