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Vorbereitung ist alles: So gelingt der Saisonstart nach der Pandemie

By April 26, 2022No Comments

Berlin XY. April 2022: Frühling, Saisonstart, Aufatmen. Zwei Jahre Pandemie haben Spuren im Gastgewerbe hinterlassen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes setzte die gesamte Branche real ca. 40 Prozent weniger um als vor der Corona-Krise. Die kurzen Öffnungsperioden reichten nicht aus, um die Verluste durch die Corona bedingten Schließungen auszugleichen. Doch es ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Mit den jüngsten Lockerungen der Beschränkungen und den steigenden Temperaturen eröffnen sich neue Chancen und Potenziale für Restaurants und Beherbergungsbetriebe. Aber ist das Post-Corona-Gastgewerbe überhaupt für einen zweiten Frühling gewappnet? Personalmangel und verbrauchte finanzielle Puffer scheinen wenig Spielraum für einen lang ersehnten grandiosen Saisonstart zu lassen. Dennoch lassen sich viele Prozesse optimieren. Egal ob erfahrene Gastroexpert:innen oder Neugastronom:innen, jetzt ist die Gelegenheit, sich besser aufzustellen, um in eine vielversprechende Saison zu starten. Florian Berr, Vice President DACH der Personalmanagement-Software Planday zeigt, wie die Vorbereitungen gelingen.

 

Neue Technologien: Die richtigen Tools erleichtern Gastronom:innen den Saisonstart. Quelle: Unsplash

Neue Technologien: Die richtigen Tools erleichtern Gastronom:innen den Saisonstart. Quelle: Unsplash

Neue Saison, neue Chancen: Eine Gastronomie mit Zukunftsvision
Durch zahlreiche Schließungen wurden viele freie Objekte, Ausstattungen und Mitarbeitende auf den Markt geschwemmt. Neue Ideen entstanden und viele nutzten die Zeit während der Schließungen, um über einen Neustart nachzudenken. Für Gastronom:innen bietet die aktuelle Lage daher neben altem Kummer auch neue Chancen, lange vergessene Zukunftsvisionen umzusetzen und die Schritte zu gehen, von denen der Alltag sie abhielt. Nun ist es an der Zeit, diese Pläne zu verwirklichen und ein Team aufzubauen, das voll und ganz dahintersteht. Dafür sollten die Betriebe jetzt Vorbereitungen in Angriff nehmen und sich allen Hilfsmitteln bedienen, die ihnen zur Verfügung stehen. Nachdem Kassensysteme, Online-Reservierungen und E-Payment Methoden schon zum Standard geworden sind, ist es an der Zeit, auch die neuen Konzepte in eine digitale Welt zu integrieren. Zettel und Stift werden beiseitegelegt und machen den Weg frei für frische Ideen und Möglichkeiten. Vor allem in der teaminternen Zusammenarbeit gibt es einige Bereiche, die durch technische Upgrades besser gestaltet werden können, den Austausch stärken und die Mitarbeiterzufriedenheit fördern.

Noch digitaler: Möglichkeiten für das Back-Office
Das gesamte Gastgewerbe steht in den Startlöchern, um in diesem Jahr wieder richtig loszulegen. Dabei ist es besonders wichtig, auf die Bedürfnisse der Belegschaft einzugehen. Schließlich bildet diese das Herzstück der Betriebe. Viele der Prozesse müssen optimiert werden, um mit der Arbeitslast mithalten zu können und motiviert in die Zukunft zu starten. Um die Mitarbeiterzufriedenheit auch bei einer größeren Belegschaft hochzuhalten, ist die Einführung von neuen Technologien im Back-Office unumgänglich. Add-ons bei digitalen Tools ermöglichen sowohl mehr Wertschätzung als auch optimierte Betriebsabläufe. Schichtpläne können somit gemeinsam mit den Angestellten erstellt werden, Absprachen reibungsloser per App verlaufen und Stunden direkt eingesehen werden. Durch die automatisierten Prozesse gewinnen Manager:innen zudem wertvolle Zeit. Eine Reihe an Vorteilen. Doch hat sich laut einer kollex Gastro-Digitalstudie bislang nur ein Viertel dieser Unternehmen für Mittel entschieden, die ihre Personalverwaltung digitalisieren können. Viele gehen davon aus, dass zu hohe Kosten mit der digitalen Transformation verbunden sind. Doch dafür gibt es längst Hilfsmittel.

Staatliche Förderung für smarte Technologien
Dass digitale Tools die angeschlagenen Betriebe erheblich entlasten können, sieht auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Es leistet daher eine Förderung zur Digitalisierung des Mittelstands. „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ bietet finanzielle Zuschüsse für Firmen und soll diese dazu anregen, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren. Da jedes Unternehmen individuelle Modernisierungsanforderungen besitzt, ermöglicht das Programm eine große Bandbreite an Fördermöglichkeiten. Auch Personalverwaltungssysteme können staatlich gefördert und eingesetzt werden. Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro pro Unternehmen. Bei Investitionen von mehreren Unternehmen, die entlang einer Wertschöpfungskette zusammenarbeiten, kann sie sogar bis zu 100.000 Euro erreichen. Der Förderzuschuss bemisst sich dabei anteilig an den Investitionskosten und der Größe des jeweiligen Betriebes.

Fazit: Jetzt modernisieren, später profitieren
Das deutsche Gastgewerbe ist hungrig auf bessere Zeiten und kann jetzt die Chance nutzen, um die Weichen für eine lukrative Saison 2022 zu stellen. Neue Technologien und digitales Know-how entscheiden in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Die Corona-Krise hat bereits die ersten Schritte eines notwendigen Modernisierungswandels herbeigeführt. Nun liegt es an den vorausschauenden Gastronom:innen den Fokus nicht nur auf die Kundenprozesse, sondern auch auf das Back-Office zu setzen. Es lohnt sich also frühzeitig in neue Tools zu investieren, um die internen Prozesse möglichst kosteneffizient zu gestalten. Mit staatlichen Förderungen und individuell anpassbaren Softwarelösungen gelingt der Gastronomiebranche ein reibungsloser Start in ein vielversprechendes Jahr.

 

Über den Autor
Das Herz von Florian Berr schlägt für das People Management. Seit über zehn Jahren leitet der Sales-Experte verschiedene Teams der Digitalbranche und trägt bei Planday (www.planday.com/de) als Vice President DACH die Verantwortung für das gesamte deutsche Sales Team. Was ihm dabei besonders wichtig ist: Ein positives Arbeitsklima mit einem Fokus auf die individuellen Stärken der Mitarbeitenden.